IT-Abteilungen stehen unter enormem Druck, ihre IT-Systeme zuverlässig, performant und sicher zu betreiben, gleichzeitig aber auch zu modernisieren, um mit Innovationen und dem Wettbewerb Schritt zu halten. Die richtige Mischung aus Technologien und Methoden zur Unterstützung des gesamten Unternehmens zu finden, kann anstrengend sein – und IT-Leiter nachts wach halten. Das hat der IBM-Partner Rocket Software in einer Umfrage unter 275 IT-Manager in US-Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern herausgefunden.
Die Befragten wurden zu ihren aktuellen IT-Stressfaktoren, ihrem Ansatz zur Modernisierung der IT-Infrastruktur und ihren Plänen für mehr Effizienz und Optimierung in den kommenden Jahren befragt. Die Ergebnisse wurden jetzt unter der Überschrift „What keeps IT leaders up at night?“ veröffentlicht.
Die IT-Modernisierung kann eine anstrengende Aufgabe sein - aber das muss nicht sein. Auf die Frage, was sie nachts wach hält, nannten die IT-Führungskräfte die Notwendigkeit, die IT-Gesamtleistung zu verbessern (60 Prozent), gefolgt von Datensicherheit (50 Prozent), Prozessrisiken und Compliance (46 Prozent) und der Notwendigkeit, die Agilität zu verbessern (41 Prozent).
Trotz des Drucks sind sich die IT-Führungskräfte darüber im Klaren, worauf sie sich konzentrieren wollen. 65 Prozent der Befragten nannten die Implementierung einer Hybrid-Cloud-Strategie als oberste Priorität. Weitere Schwerpunkte sind Daten- und Content-Management (60 Prozent), DevOps (58 Prozent), Infrastruktur- und Anwendungsmodernisierung (58 Prozent), Automatisierung (57 Prozent) und Storage (35 Prozent).
Speziell das Risikomanagement ist ein Schwerpunkt für die IT-Experten. Fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent) gab an, dass sie täglich (31 Prozent) und sogar mehrmals täglich (11 Prozent) über die Eindämmung der IT-Risiken nachdenken.
Was Risikomanagement-Tools und -Prozesse betrifft, so sind nur 33 Prozent der Befragten sehr zuversichtlich, dass sie über die richtige Technologie und Software verfügen, um ein effektives IT-Risikomanagement durchzuführen, und nur 34 Prozent sind sehr optimistisch, dass die richtigen Prozesse bereits etabliert sind, um das IT-Risikomanagement auch effektiv durchzuführen.
Es scheint also wichtiger denn je zu sein, dass die IT mit ihrem Ansatz zum Risikomanagement gut aufgestellt ist - das schützt ein Unternehmen vor Haftungs- und Reputationsschäden.
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