Sponsored Post: Die Cloud wird zum bevorzugten Deployment-Modell für SAP-Kunden

Wie Mittelständler den S/4HANA-Wechsel hinbekommen

Mit seinem neuesten Programm „Grow with SAP“ will der ERP-Hersteller die Public Cloud als Basis für S/4HANA etablieren. Die Vorzeichen stehen gut, denn die Skepsis gegenüber öffentlichen Cloud-Modellen schwindet.

Zwei Personen an Tisch

Mit guter Vorbereitung zum Erfolg

Gut vier Jahre verbleiben definitiv bis zum Wartungsende von SAP ERP (im Jahr 2027), dies hat SAP erst jüngst wieder bekräftigt. Zeit genug für die Umstellung auch größter und höchst komplexer Installationen. Wenn nun aber, quasi im Endspurt, alle Unternehmen auf einmal ihre Migrationsprojekte starten, dürfte es schwierig werden, ausreichend Consultants auf dem Markt zu finden, die bei der Umstellung unterstützen. Denn über ausreichend interne Ressourcen für ein solches Mammutvorhaben dürften nur die wenigsten Unternehmen verfügen.

Daher sollte man schon jetzt überlegen, wie sich das Projekt durch die Entkopplung von Teilprojekten entzerren lässt. Zum Beispiel indem Anwendungen, wie ein vorhandener Rechnungsworkflow, unabhängig von SAP S/4HANA schon jetzt auf Fiori umgestellt werden. Entlastung schafft ferner eine gute Vorbereitung. Zu ihr gehört, so viele Anwendungen wie möglich in einen einfach zu migrierenden und damit zukunftssicheren Software-Standard zu überführen.

Public Cloud steigt im Ansehen

Überlagert wird das Migrationsthema vom generellen Trend hin zu Public Cloud, deren Akzeptanz und Verbreitung im Mittelstand deutlich zugenommen hat. Die Cloud ist das neue Normal, auch bei Geschäftsprozessen. Das zeigen Zahlen aus dem Bitkom Digital Office Index 2022. Demnach setzen bereits 60 Prozent der Unternehmen in Deutschland auf eine Cloud-basierte Enterprise-Content-Management-Lösung (ECM), 38 Prozent davon in der Public Cloud. Diese hat an Image gewonnen, und zwar aus ganz pragmatischen Gründen: Public Cloud bedeutet zumeist Software as a Service (SaaS). Damit wird administrativer Aufwand nach extern verlagert, was angesichts des Fachkräftemangels ein komfortables Ausweichmanöver darstellt.

Genau hierin liegt auch der Schlüssel zu einer erfolgreichen S/4HANA-Transformation. SAP weiß das und will seine Kunden schon länger in die Cloud bringen, insbesondere mit S/4HANA. Dafür stehen verschiedene Deployment-Modelle zur Auswahl:

Hosting im externen Rechenzentrum (Cloud-Level 1) ist ein klassisches Infrastructure-as-a-Service-Modell (IaaS). Das S/4HANA-System läuft dabei im Rechenzentrum eines externen Anbieters. Das kann ein lokaler oder branchenspezifischer Hoster sein oder einer der typischen Hyperscaler (wie Azure, AWS, Google). SAP setzt dieses Betriebsmodell mit einer lokalen Installation gleich. Der Ansatz wird auch bei SAP-ERP-Systemen bereits häufig genutzt.

Im Cloud-Level 2 läuft das SAP-S/4HANA-System in der SAP HANA Enterprise Cloud (HEC). Die Bereitstellungsform ähnelt sehr stark der von Level 1. Das System läuft in einem Rechenzentrum in einer Private Cloud, deren Verwaltung SAP übernimmt. Auch in diesem Fall handelt es sich um ein IaaS-Modell.

Unterschiedliche Betriebsformen für Bestands- und Neukunden

Die S/4HANA Cloud Private Edition (Cloud-Level 3) ist ein Angebot, das SAP im Zuge der Einführung von „RISE with SAP“ 2021 neu herausgebracht hat – ein abgewandeltes SaaS-Modell, bei dem in der S/4HANA Cloud ein fertiges S/4HANA-System zur Verfügung gestellt wird, künftige Updates muss der Kunde selbst durchführen. Die Private Edition ist die bevorzugte Alternative für den Wechsel von Bestandskunden auf SAP S/4HANA.

Inzwischen nicht mehr angeboten wird – seit Einführung des Umstiegprogramms „GROW with SAP“ im März 2023 – die Option S/4HANA Cloud Extended Edition (Cloud-Level 3a). Dabei stellte SAP dem Kunden in der S/4HANA Cloud ein fertiges S/4HANA-System zur Verfügung und führte in Absprache mit ihm Updates durch. Der Funktionsumfang entsprach zwar dem eines lokal installierten S/4HANA-Systems und ein gewisses Customizing konnte vorgenommen werden, Modifikationen am System waren nicht möglich. Auch beliebige Add-ons ließen sich nicht installieren.

SAP hat anstelle dessen die steigende Akzeptanz der Public Cloud genutzt, um „GROW with SAP“ aufzulegen: Das Programm richtet sich an Neukunden und mittelständische Unternehmen und bezieht sich ausschließlich auf die öffentliche Cloud (in Abgrenzung zu „RISE with SAP“ mit der Zielgruppe Bestandskunden, die in erster Linie in die Private Cloud gehen).

So will SAP den Mittelstand für S/4HANA begeistern

„GROW with SAP“ soll Kunden nun zu dem Deployment-Modell führen, das bereits bekannt ist als S/4HANA Cloud Public Edition (Cloud-Level 4). Hierbei stellt SAP ein fertiges S/4HANA-System zur Verfügung – nicht nur einem einzelnen Unternehmen, sondern für eine Vielzahl von Kunden, die jeweils nur Zugriff auf einen zugeordneten Mandanten des Systems erhalten. Die S/4HANA Cloud Public Edition ist ein typisches SaaS-Angebot und wird insbesondere für mittelständische Unternehmen und Neukunden empfohlen. Ihnen will SAP über schnelle Bereitstellung und automatisierte Updates den Umstieg auf ein Cloud-basiertes SAP-System schmackhaft machen. Adressiert werden in erster Linie Unternehmen, die sich für einen Greenfield-Ansatz entschieden haben, also die komplette Neueinführung des S/4HANA-Systems planen.

Der Funktionsumfang ist, verglichen mit einem On-Premises installierten System, eingeschränkt. Unternehmen sollten, so heißt es zumindest von Seiten der Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe e.V. (DSAG), genau prüfen, ob die Public-Cloud-Lösung ihre prozessualen Anforderungen erfüllen kann. Pauschal ließe sich nicht über die Unternehmensgröße aussagen, wie komplex die bestehenden Prozesse tatsächlich sind. In der Vergangenheit hätten insbesondere deswegen Kunden auf On-Premises- oder Private-Cloud-Editionen gesetzt, weil hier mehr Transparenz und Klarheit herrsche und sich diese Systeme über Jahre erfolgreich bewährt hätten.

Cloud-first als Betriebsmodell der Zukunft

Vor dem Hintergrund des Public-Cloud-Ansatzes bekommt die SAP Business Technology Platform eine noch größere Relevanz. Sie ist der bevorzugte Weg, um Erweiterungen und Add-ons an SAP S/4HANA Cloud anzubinden, wie beispielsweise einen Eingangsrechnungsworkflow oder ein Lieferantenportal. Für vor- und nachgelagerte Schritte wie Beleglesung, Archiv und die Automatisierung von Workflows mit S/4HANA Cloud entwickelt z.B. die xSuite Group derzeit Angebote. Hauptaugenmerk des Software-Herstellers liegt bereits seit geraumer Zeit darauf, Cloud-first als Betriebsmodell der Zukunft noch weiter in den Vordergrund zu rücken. Die Strategie geht auf: 80 Prozent der Neukunden entschieden sich im letzten Jahr für Cloud-Lösungen bzw. ein Subscription-Modell statt für den klassischen Lizenzkauf.

Add-ons werden über die BTP eingebunden

Geschäftsvorgänge im P2P-Bereich wie Lieferantenportal und Rechnungsverarbeitung verlagert die xSuite in die Cloud, respektive die SAP Business Technology Platform. Dabei verliert sie ihre bisherigen On-Premises-Kunden nicht aus dem Auge: Dank durchgehender SAP-Zertifizierungen der Lösungen lässt xSuite ihren Kunden die Wahl, welches Bereitstellungsmodell sie bevorzugen wollen, und bietet Software für alle Deployment-Modelle der SAP an.

Bildquelle: iStock

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