Automatisierungsspezialist Lenze eröffnet Innovationslabor

Wo digitale Ideen Laufen lernen

Der Automatisierungsspezialist Lenze bündelt und erweitert seine Aktivitäten im Bereich der digitalen Lösungen und Technologie-Innovationen – mit der offiziellen Eröffnung des digitalen Innovationslabors Dock One in den Räumlichkeiten seiner Bremer Tochterfirma Encoway am 9. Mai.

Das Innovationslab Dock One

Das Innovationslab Dock One fungiert als Denkfabrik mit der Zielsetzung, Digitalisierungsideen für Industrie-4.0-Projekte sowie digitale Geschäftsmodelle und Produkte erfolgreich umzusetzen.

Das digitale Innovationslab dient der internen Entwicklungsarbeit der Hamelner Lenze-Gruppe, außerdem gemeinsamen Projekten mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen. Dock One fungiert als Denkfabrik mit der Zielsetzung, Digitalisierungsideen für Industrie-4.0-Projekte sowie digitale Geschäftsmodelle und Produkte erfolgreich umzusetzen.

Um neue Ideen und Lösungen zu fördern, wurde ein kreatives Ambiente geschaffen. In der lichtdurchfluteten Lounge können Teams außerhalb des gewohnten Arbeitsplatzes frei und flexibel agieren, ganz nach dem Vorbild von Startups. „Vor dem Hintergrund der massiv fortschreitenden Digitalisierung in der Industrie brauchen wir unkonventionelle Denkräume, in denen mit hoher Geschwindigkeit Prototypen entstehen sowie neue Ideen und Trends erprobt werden können“, erläutert Frank Maier, Vorstand bei Lenze SE.

Von den Vorteilen des Standorts Bremen für das Innovationslab ist nicht nur das Topmanagement von Lenze überzeugt, sondern die Geschäftsführung von Encoway – schließlich wurde die Lenze-Tochter vor 18 Jahren als Startup hier gegründet. Die IT-Experten vertreiben Software zur Produktkonfiguration, Preiskalkulation und Angebotserstellung – der Prozess wird als Configure Price Quote (CPQ) bezeichnet.

Dass die Lenze-Gruppe offensichtlich vom dynamischen Klima rund um den Technologiepark Bremen profitiert, zeigt auch die Ansiedlung eines Büros einer weiteren Tochter: Logicline, ein Spezialist für Cloud-Anwendungen, digitale Plattformen und Mobile Apps, ist seit Anfang dieses Jahres mit eigenem Büro in der Hansestadt vertreten. Aktuell beschäftigt die Lenze-Gruppe über 200 Mitarbeiter am Standort Bremen und geht davon aus, dass diese Zahl allein in den kommenden zwölf Monaten um weitere 40 Mitarbeiter ansteigen wird.

Zur Eröffnung konnten sich die Gäste selbst ein Bild von ersten Projekten machen, die den Stempel Dock One tragen. Völlig neue Blickwinkel eröffnen sich beispielsweise mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille, wenn es um die Konfiguration und Entwicklung von Produkten geht.

Ein anderes Exponat betraft die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Die Sprachanfrage „Hi Alexa, wie geht es dem Motor?“ könnte schon bald in vielen Bereichen Wirklichkeit sein. Wie Kreativtechniken zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle genutzt werden können, erfuhren die Teilnehmer im Arbeitsbereich Ideenbildung, Design Thinking & Co.

Lenzes Tochter Encoway bietet Software-Produkte für den Multi-Channel-Vertrieb von Variantenprodukten. Sie dienen zur Produktkonfiguration und Angebotserstellung und sollen die Effizienz in Vertrieb und Marketing des Maschinenbaus sowie verwandter Branchen steigern. Die Suite CPQ ermöglicht Variantenmanagement mit Blick zum Markt, eingebettet in IT-Infrastrukturen wie SAP ERP, Microsoft Dynamics CRM oder Salesforce CRM. Das Bremer Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt derzeit rund 160 Mitarbeiter.

Logicline entwickelt als IT-Berater und Systemintegrator maßgeschneiderte digitale Produkte. Im Fokus steht die Digitalisierung von Kundenbeziehungen, Produkten und Services in Form von Kundenportalen, mobilen Apps oder Cloud-Lösungen. Die Schlüsselkompetenz ist das Design, die Entwicklung, Orchestrierung und der Betrieb digitaler Plattformen. Der Hauptsitz befindet sich in Sindelfingen, Büros in Stuttgart und jetzt auch in Bremen.

Lenze ist ein Automatisierungsunternehmen für den Maschinenbau mit 70 Jahren Erfahrung, das mechatronische Produkte und Pakete anbietet, aber auch Systeme aus Hard- und Software für die Maschinenautomatisierung sowie Services für die Digitalisierung in Bereichen wie dem Big-Data-Management, Cloud- oder Mobile-Lösungen sowie Software im Kontext des „Internet of Things“ (IoT). Lenze beschäftigt weltweit rund 3.500 Mitarbeiter und ist in 60 Ländern vertreten. Im Rahmen der Wachstumsstrategie will Lenze in den Bereichen von Industrie 4.0 in den nächsten Jahren weiter verstärkt investieren - mit dem Ziel, Umsatz und Profitabilität zu steigern.

Bildquelle: Lenze

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