Transformation in Richtung Cloud und Subscription

xSuite auf dem Weg zur „Cloud Company“

Das Ahrensburger Softwarehaus xSuite Group hat 2022 seinen Gesamtumsatz von 40 Mio. Euro auf über 43 Mio. Euro gesteigert, nachdem der Umsatz 2021 noch leicht geschrumpft war.

Matthias Lemenkühler, CEO der xSuite Group

Matthias Lemenkühler, CEO der xSuite Group, favorisiert Cloud-first als Betriebsmodell.

Besonderen Anteil am Umsatzplus hätten Erlöse aus dem SaaS-Geschäft, das um 250 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt habe, heißt es. Auf dem Weg zur „Cloud Company“ sei ein neues Angebotsmodell entwickelt worden, bei dem alle Software-Produkte künftig im Abonnement (Subscription-Modell) erhältlich sind. 

Dazu wurden die Produkte im Rechnungs- und Beschaffungswesen jetzt zu Basispakete mit den wichtigsten Grundfunktionen gebündelt; ergänzend gibt es sogenannte „Premiumpakete“ mit weiteren Features. Insgesamt legte das Neukundengeschäft 2022 um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, heißt es aus Ahrensburg. Bereits 80 Prozent der Kunden hätten sich demnach für Cloud-Lösungen bzw. ein Subscription-Modell statt für den klassischen Lizenzkauf entschieden. Heute verarbeiten nach Firmenangaben pro Jahr über 300.000 Anwender mehr als 80 Millionen Dokumente mit xSuite.

„Unser Hauptaugenmerk lag im vergangenen Jahr darauf, Cloud-first als Betriebsmodell der Zukunft noch weiter in den Vordergrund zu rücken“, erklärt Matthias Lemenkühler, CEO der xSuite Group. „Dass uns dies gelungen ist, zeigen die überdurchschnittlichen Wachstumsraten im SaaS-Geschäft. Mit diesem Schwung gehen wir nun ins neue Jahr und werden weitere Geschäftsprozesse in die Cloud verlagern, z.B. in die SAP Business Technology Platform.“

Dabei will Lemenkühler die On-Premises-Kunden nicht aus dem Auge verlieren: Dank durchgehender SAP-Zertifizierungen aller Produkte lässt er seinen Kunden die Wahl, welches Bereitstellungsmodell sie bevorzugen wollen, und bietet Software für die unterschiedlichen Deployment-Modelle der SAP – auch für Kunden, die noch mit dem Betriebsmodell On-Premises arbeiten.

Ergänzt wird das Portfolio durch Anwendungen für Einkaufs- und Auftragsprozesse sowie Archivierung. Die Software wird in der Cloud, on-premises oder hybrid betrieben, wobei sowohl alle Software-Komponenten (Capture, Workflow, Archivierung) als auch die nötigen Dienstleistungen (Beratung, Implementierung, Schulung, Support und Managed-Services) angeboten werden. Gegründet 1994, arbeiten aktuell 230 Beschäftigte an acht Standorten in Europa, Asien und den USA für die Ahrensburger Software-Schmiede.

Bildquelle: xSuite Group / Cornelia-Hansen

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