Erweiterte Funktionen für Fiori im neuen Release der xSuite-Workflows.
Mit dem xSuite Business Solutions Cube wird Software für die Beschaffung, die Verarbeitung eingehender Rechnungen und Aufträge sowie zum automatischen Abgleich von Auftragsbestätigungen und Bestellungen vermarktet. Vom bisherigen Release hebt sich die neue Suite vor allem durch ihre stark erweiterten Funktionen für Fiori ab, die seit 2013 von SAP angebotene Technologie für das User-Interface (UI). Über dieses Oberflächen-Design werden künftig alle wichtigen Funktionen der xSuite-Workflows verfügbar gemacht.
Die xSuite Group will perspektivisch voll und ganz auf Fiori setzen, um alle S/4-Hana-Betriebsmodelle langfristig unterstützen zu können. Der Grund: Für SAP ist Fiori die Frontend-Strategie der Zukunft. Konkret haben die Ahrensburger in Version 5.2.6 das Rechnungseingangsbuch, der „Invoice Monitor“ und die „Cockpit“-App (für Workflow-Monitoring) in diese Richtung erweitert.
Barrierefreie bzw. -arme Software ist insbesondere für öffentliche Auftraggeber wichtig und in einigen Bereichen sogar vorgeschrieben. Vor diesem Hintergrund hat die xSuite Group eine neue Option für die Fiori-Darstellung entwickelt: den „erweiterten Zugänglichkeitsmodus“. User können über diese Option auswählen, ob sie die normale oder eine barrierearme Darstellung bevorzugen (keine Diagramme anzeigen, auf Schaltflächen Text und Symbole anzeigen, Fußzeilen-Toolbar nicht verwenden u.a.).
Der neue Multi-Backend-Support ist insbesondere für international aktive Konzerne mit großen Installationen mehrerer SAP-Systeme interessant, denn aus einer Fiori-App heraus kann man nun auf verschiedene angebundene SAP-Systeme zugreifen – etwa aus einem zentralen, konzernübergreifend arbeitenden „Shared Service Center“ heraus.
In die neue Version eingeflossen sind überdies Ergebnisse eines simulierten Hackerangriffs sowie des jüngsten Vulnerability-Tests. Letzterer war zur Zertifizierung für die S/4 Hana Cloud Extended Edition erforderlich und wird nun regelmäßig durchgeführt. Die Sicherheit der Software hat sich damit nochmals erhöht: Man kann Virenscanner-Profile anpassen und die Kommunikation über Webservice-Handler so einstellen, dass sich keine potenziell schadhaften Skripte einschleichen können.
Bereits die aktuelle Version des xSuite Cube ist dank KI-Features im Bereich der SAP-integrierten Rechnungsverarbeitung in der Lage, automatisch Kontierungsvorschläge zu unterbreiten. Dies geschieht über den „Prediction Server“, ein Cloud-basiertes Add-on. Derzeit wird getestet, inwieweit darüber hinaus auch tragfähige Prognosen zu den zu erwartenden Rechnungen möglich werden können. Künstliche Intelligenz soll zudem im nächsten Release eines der zentralen Themen sein.
Bildquelle: xSuite Group GmbH