Verstärkter Trend zur Digitalisierung dokumentenbasierter Prozesse

xSuite überzeugt internationale Neukunden

Die Ahrensburger xSuite Group meldete für 2021 „bei weiterhin hoher Profitabilität“ einen Umsatz von 40 Mio. Euro in der Gesamtgruppe (2020: 40,6 Mio. Euro). Insbesondere das Cloud-Geschäft wuchs sehr stark. Die Belegschaft im Gesamtunternehmen wurde per 31.12.2021 um 30 auf 230 Mitarbeiter aufgestockt.

Matthias Lemenkühler, CEO xSuite Group

CEO Matthias Lemenkühler sieht in „Cloud-first“ das Geschäftsmodell der Zukunft.

Trotz weltweiter Lieferengpässe für z.B. die Fertigungs- und Automobilindustrie und damit verbundener gedämpfter Innovationsbereitschaft in vielen Unternehmen, hat sich laut CEO Matthias Lemenkühler das Geschäft 2021 positiv entwickelt. „Gerade die fortschreitende Digitalisierungsbereitschaft für kaufmännische Geschäftsprozesse ist wesentlicher Garant, dass Unternehmen handlungsfähig bleiben“, erläutert Lemenkühler. „Für uns gab es also auch im vergangenen Geschäftsjahr viel zu tun.“

Zum positiven Gesamtergebnis trugen maßgeblich auch die Tochterfirmen in Dänemark, den Niederlanden, Singapur, der Slowakei, Spanien und den USA bei. Die Anzahl der Kundenprojekte sei im vergangenen Jahr nochmals um sechs Prozent gesteigert worden, heißt es in der Presseinformation. Zu den Neukunden in den USA zählen u.a. der Automobilzulieferer und Medizintechnikhersteller Gentherm und der Schuhhersteller Crocs.

Im Kerngeschäft, der Automatisierung dokumentenbasierter Geschäftsprozesse in SAP rund um Eingangsrechnungsverarbeitung und angrenzende Fachthemen wie Beschaffung, unterstütze und berate man Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie, sagt Lemenkühler. Rund 200.000 Anwender weltweit in über 1.200 Unternehmen und Organisationen arbeiten demnach mit der Software aus Ahrensburg und verarbeiten darüber mehr als 60 Mio. Rechnungen pro Jahr.

Cloud-first ist für Lemenkühler das Geschäftsmodell der Zukunft, weil er damit rechnet, dass künftig auch Rechnungsverarbeitungsprozesse mehr und mehr in die Cloud verlagert werden, z.B. in die SAP Business Technology Platform. Deshalb werde man auch die Produkte in diese Richtung stetig weiterentwickeln, verstärkt unter dem Einsatz Künstlicher Intelligenz. Immer mehr SAP-Anwenderunternehmen werden mittelfristig auf die neue Produktgeneration S/4 Hana wechseln und in diesem Zuge auch in die Cloud gehen, prognostiziert der CEO. Dank durchgehender SAP-Zertifizierungen aller Produkte lasse man aber den Kunden die Wahl, welches Cloud-Modell sie bevorzugen wollen und bietet Software für die unterschiedlichen Deployment-Modelle der SAP – auch für Kunden, die noch mit dem Betriebsmodell On-Premises arbeiten.

Für 2022 plant Lemenkühler Weiterentwicklungen, etwa für die Verarbeitung von Rechnungen und Lieferscheinen sowie für das Business Partner Portal. Das auf der SAP Business Technology Platform betriebene Portal bildet den gesamten Procure-2-Pay-Prozess mit Lieferanten ab.

Bildquelle: xSuite Group

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