Eissmann Automotive tauscht PC gegen Thin-Client

Zertifizierung nach ISO/IEC 27001

Eissmann Automotive, ein rund 4.200 Mitarbeiter starkes Familienunternehmen mit Sitz in Bad Urach, will seine Desktop-Umgebung mithilfe von Thin-Clients wirtschaftlicher und sicherer gestalten. Die flächendeckende Abkehr vom PC findet sowohl in der Verwaltung als auch in der Produktion statt. Mittlerweile sind rund 1.300 Thin-Clients im Einsatz, 700 davon im Fertigungsumfeld. Sie werden, da fernverwaltbar, von drei Administratoren gemanagt.

  • Komfortabel und sicher: Sowohl die Fahrzeuginnenräume als auch die IT von Eissmann Automotive

  • Thin-Client in der Fertigung bei Eissmann Automotive

Eissmann Automotive, weltweit führender Hersteller für Bedienmodule, Verkleidungsteile und komplette Fahrzeuginnenräume, hat sich für Thin-Clients des Bremer Herstellers Igel entschieden, die zunächst in der Produktion eingeführt wurden. Mittlerweile greifen immer mehr Mitarbeiter darüber auf eine zentrale IT-Infrastruktur zu.

Das Anwendungsspektrum reicht von MES-Publishing (Manufacturing Execution System) bis hin zu virtuellen Desktops für Knowledge-Worker (inklusive Citrix HDX 3D für AutoCAD). Die IT-Abteilung nutzt die Thin-Clients unter anderem für Videokonferenzen und Desk-Sharing.

Zum Teil läuft das Betriebssystem von Igel auch solitär auf PC-Hardware, etwa um gewöhnliche Notebooks mithilfe der Lösung UDC in mobile Software-Thin-Clients zu verwandeln – für Besprechungen, Präsentationen oder Reisen zwischen den Standorten.

Zwei-Faktor-Authentifizierung und SSO

Da Eissmann als Entwicklungspartner bei seinen Kunden bereits in frühe Produktphasen eingebunden ist, kommt dem Schutz sensibler Produktinformationen eine besonders hohe Bedeutung zu. Für eine Zertifizierung der Arbeitsplatz-IT nach ISO/IEC 27001 suchte der renommierte Automobilzulieferer nach einer effizienten Zweifaktor-Authentifizierung. Die Wahl fiel auf Evidian von Atos. Mit dieser Smartcard-basierten Lösung erfüllen die „Managed Workspaces“ nun besonders strenge Security-Auflagen.

Dazu mussten die Hersteller jedoch noch einiges tun. In Kooperation mit Atos sorgte Igel für die nahtlose Unterstützung der branchenkonformen Sicherheitslösung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und Single-Sign-on (SSO). Diese Funktionalität ist seither fester Bestandteil der Linux-basierten Thin-Client-Software aus Bremen.

„Nach dem gemeinsamen Customizing ist das Single Sign-on jetzt durchgängig vom Igel Linux Thin-Client bis auf die Citrix-Ebene möglich“, beschreibt Marc Greiffenhagen, Key Account Manager Automotive bei Igel, was konkret mit „nahtlos“ gemein ist. „Als inzwischen fester Bestandteil unserer Thin-Client-Software steht diese Funktionalität mittlerweile allen Kunden zur Verfügung.“

Unified Management

Die zentrale Verteilung der angepassten Firmware erfolgt mithilfe der für alle Thin-Clients einheitlichen Remote-Managementlösung UMS – vom Eissman-Standort Münsingen aus für alle Standorte in Deutschland, der Slowakei, Tschechien und Ungarn sowie in Mexico und den USA. Am Ende des noch laufenden Projektes soll es bei Eissmann etwa 1.500 Thin-Client-Arbeitsplätze geben.

Ohne die Evidian-Lösung hätte Alexander Maute, Leiter IT-Infrastruktur / IT bei Eissmann, die mittlerweile zwingenden Compliance-Anforderungen nicht erfüllen können: „Wir besitzen nun eine gute Ausgangslage für ein künftiges Identity & Access-Management. Durch die Zusammenarbeit mit Igel können wir dabei aber auch den extrem hohen Automationsgrad unserer Arbeitsplatz-IT erhalten und durch das Single Sign-on weiter erhöhen. Insgesamt benötigen wir so nur drei Administratoren, um alle 1.300 Thin-Client-Arbeitsplätze remote zu managen. Mit PCs wäre das schlichtweg unmöglich.“

www.eissmann.com

www.igel.de

www.evidian.com/de

Bildquelle: Eissmann Automotive

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