Der Wandel vom PC-Ausrüster zum Dienstleister im Mobile- und Cloud-Geschäft macht Intel zu schaffen und kostet jetzt viele Mitarbeiter den Job. Die Mitarbeiterzahl von Intel war seit 2009 um rund ein Drittel gewachsen, auch durch Zukäufe wie McAfee oder Altera.
CEO Brian Krzanich erklärte in einem Brief an die Mitarbeiter, der Konzern sei auf einem guten Wege, dieser brächte aber Veränderungen und "schwierige Entscheidungen" mit sich. Seine Restrukturierungs-Initiative setzt auf freiwillige und unfreiwillige Kündigungen.
Die meisten vom Stellenabbau betroffenen Angestellten sollen innerhalb der nächsten 60 Tage informiert werden, so Intel. Kündigungen und Abfindungen werden im zweiten Quartal den Konzern als Sonderaufwand etwa 1,2 Milliarden US-Dollar kosten. Bis Mitte 2017 sollen die jährlichen Kosten durch das Sparprogramm aber sinken.
Intel gab darüber hinaus bekannt, dass der seit 28 Jahren für den Konzern tätige Finanzvorstand Stacy Smith im Unternehmen auf einen neuen Posten wechseln soll. Er solle sich um die Bereiche Verkauf, Fertigung und Betrieb kümmern, sobald ein Nachfolger feststehe.