Wann sollten Unternehmen auf ein Content-Management-Systeme (CMS) aus der Cloud setzen?
An welcher Stelle deutsche Unternehmen in puncto Cloud stehen, hat die IDC-Studie „Cloud-Trends in Deutschland 2018“ herausgefunden. Bei 90 Prozent der befragten Unternehmen ist die Cloud verankert – entweder als Bestandteil der IT- oder der gesamten Firmenstrategie. Rund jedes vierte Unternehmen prüft heute, ob für den relevanten Anwendungsfall (CRM, CMS etc.) eine Cloud-Lösung verfügbar ist. Weitere 39 Prozent evaluieren Cloud- und Non-Cloud-Lösungen gleichberechtigt.
IDC erwartet, dass sich der reine Cloud-Ansatz in den nächsten zwölf bis 24 Monaten noch weiter durchsetzen wird. Fazit der Studie: Die Modernisierung der Informationstechnologie in Richtung Cloud zählt zu den Top-3-Prioritäten der IT- und Fachentscheidungsträger aus 200 Unternehmen in den nächsten zwölf Monate. Das „Ob“ scheint bei vielen Verantwortlichen schon entschieden. Jetzt geht es um die Entscheidung, welche Cloud-Services und welche Cloud-Technologie für welchen Anwendungsfall genutzt werden sollen.
Mitunter möchten sich Unternehmen vor allem auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Dazu gehört es nicht, Server betreiben, Software zu hosten oder Updates einzuspielen. Durch ihr spezialisiertes Know-how können Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) Software häufig günstiger und zuverlässiger bereitstellen, als klassische interne IT-Provider.
Trotz dieser Entwicklung gibt es unter IT-Verantwortlichen auch Cloud-Bedenkenträger, die an On-Premises-Lösungen festhalten wollen. Das kann im Einzelfall auch die richtige Entscheidung sein und die Voraussetzungen für einen Umzug bzw. kompletten Neuanfang in der Cloud sollten sehr genau geprüft werden.
Folgende Punkte eignen sich gut, um zu klären, ob ein Content-Management-System als Cloud-Lösung für das Unternehmen grundsätzlich in Frage kommt:
Wenn diese Fragen unternehmensintern und vom jeweiligen CMS-Anbieter positiv beantwortet werden können, könnte eine CMS-as-a-Service-Lösung in Betracht kommen. Für On-Premises gewohnte Anwender und deren Agenturen ist hierbei ein Umdenken erforderlich. Konnte die Software bislang „im eigenen Hoheitsbereich“ nach Belieben eingesetzt und verändert werden, arbeiten alle Kunden bei SaaS immer auf derselben, stets aktuellen Version. Dadurch entfallen u.a. Betriebskosten für Updates und Sicherheit. Neue Features, Patches und dergleichen werden mit Software-as-a-Service ebenfalls zentral verfügbar gemacht.
* Der Autor Ilja Zeidler ist Senior Marketing Communications Manager bei der Dortmunder e-Spirit AG.
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