Durch die synchrone Spiegelung der Produktivumgebung an ein 40 Kilometer entferntes Ausweichrechenzentrum deckt der KFZ-Versicherer Direct Line höchste Verfügbarkeitsanforderungen ab.
Durch die synchrone Spiegelung der Produktivumgebung an ein 40 Kilometer entferntes Ausweichrechenzentrum deckt das Autodirektversicherungsunternehmen höchste Verfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Anforderungen ab, heißt es, und kann bei einem Ausfall des primären Rechenzentrums den Online-Geschäftsbetrieb nahezu unterbrechungsfrei fortsetzen. Grundlage ist die Virtualisierung der Storage-Hardware mit SANsymphony-V im Verbund mit der Servervirtualisierung vSphere von VMware.
Der synchronisierte Datentransport erfolgt über eine 6-GBit-Dark-Fiber-Verbindung. Neben der Ausfallsicherheit profitiert der Direktversicherer nach eigenen Angaben von erhöhter Effizienz und Flexibilität im Jahresendgeschäft, das in der KFZ-Versicherungswirtschaft üblicherweise mit erhöhtem Geschäftsvolumen und damit höheren IT-Lastszenarien verbunden ist. Grundlage dafür sei der Active-Active-Betrieb beider Rechenzentren, der speicherseitig durch SANsymphony-V unterstützt wird. Ein Verschieben von virtuellen Maschinen und Storage-Ressourcen über Standortgrenzen hinweg sei im laufenden Betrieb und mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen.
Der Autoversicherer Direct Line bietet seinen Kunden laut Stiftung Warentest ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis und bildet dies auch durch eine kosteneffiziente IT-Infrastruktur ab. Neben der Disaster-Recovery-Anforderung und einer Flexibilisierung der zentralen IT-Dienste soll der Storage-Hypervisor SANsymphony-V im Vergleich zu anderen Lösungen weiteres Potential für Einsparungen bieten: Durch die Hardware-Unabhängigkeit und das effiziente Caching der 64-Bit-Datacore-Lösung kann ein kostengünstigeres Plattensubsystem vom Typ HP P2000 ohne Funktions- und Performanceeinschränkungen gegenüber der bisherigen Lösung eingesetzt werden. Im Hauptrechenzentrum am Standort Teltow und im Ausweichrechenzentrum, das der höchsten Sicherungsklasse (Tier 4) entspricht, werden von der eigenen IT-Abteilung rund 75 Terabyte Daten verwaltet.
„DataCore SANsymphony-V ermöglicht es uns bei Direct Line Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery kosteneffizient sicherzustellen, ohne Performance- oder Sicherheitsaspekte vernachlässigen zu müssen. Damit ist die Datacore-Lösung eine strategische Komponente im Geschäftsbetrieb des Direktversicherers“, sagt Heiko Teichmann, Geschäftsführer beim IT-Dienstleister Teserco und Projektleiter im Auftrag der Direct Line Versicherung AG.
www.directline.de
www.datacore.de
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