Mehr Flexibilität

Agil und skalierbar konfigurieren

Schon seit einigen Jahren streben Unternehmen nach mehr Agilität und Flexibilität sowie nach Innovationen. Um sich zukunftssicher aufzustellen, setzen viele von ihnen dabei auf Cloud-Services.

Cloud-Services

Um sich zukunftssicher aufzustellen, setzen viele Unternehmen auf Cloud-Services.

Laut einer von Plusserver beauftragten Studie des Analyse- und Marktforschungsinstituts Techconsult wird hierbei vor allem der Anteil von Multi-Cloud-Lösungen in den kommenden zwei Jahren zunehmen. Dabei erweitert Cloud Computing die Produktorientierung, indem es die scharfe Trennung zwischen Anwendungsentwicklung und Infrastrukturbetrieb aufweicht und den Weg für neue Führungs- und Steuerungsmodelle ebnet. Mit Infrastructure as Code (IaC) lassen sich diese Prozesse automatisieren.

Hinter dem Begriff verbirgt sich grundlegend das automatisierte Management von Ressourcen. Dadurch lassen sich die benötigten Infrastrukturressourcen wie Speicher, Rechenleistung, Netzwerkkomponenten oder Load Balancer, aber auch Benutzer und Rechtemanagement in Code beschreiben. So können bekannte Techniken aus der Software-Entwicklung wie z. B. Versionskontrolle, Testautomatisierung, Modularisierung, Parametrisierung sowie kontinuierliche Integration und Auslieferung auf die Cloud ausgeweitet werden. Die manuelle Konfiguration der Hardware entfällt und Infrastrukturkomponenten lassen sich über den einmal geschriebenen Code jederzeit problemlos anpassen, duplizieren, löschen oder versionieren. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass starre Infrastrukturen zu viel variableren Komponenten werden. Dadurch erhalten Administratoren und Entwickler einen schnellen, einfachen und uneingeschränkten Zugang zur Infrastruktur. Durch die Verschiebung von Workloads in die Cloud entfallen ebenfalls lange Vorlaufzeiten für die Beschaffung und Einrichtung der Hardware.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 4/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Einer der wesentlichsten Vorteile von IaC liegt im hohen Grad der Standardisierung. Ein einmal geschriebener Code lässt sich jederzeit in einer absolut identischen Konfiguration bereitstellen. Ob mitten in der Nacht, am Wochenende oder an einem Feiertag – da der manuelle Zugriff entfällt und die Ressourcen in der Cloud stets verfügbar sind, spielt es keine Rolle mehr, wann diese Anpassungen vorgenommen werden. Mit einer Versionsverwaltung, welche jedwede Änderungen nachvollziehbar macht, können vorangegangene Set-ups einfach wiederhergestellt werden und bieten somit eine gewisse Sicherheit im Betriebsablauf.

Durch Infrastructure as Code lässt sich die gesamte IT- und Cloud-Landschaft eines Unternehmens beschreiben. Durch diese Abstraktionsebene können alle notwendigen Computing-Ressourcen präzise definiert und reproduzierbar bereitgestellt werden. Dadurch werden Unternehmen auch bei der Cloud-Migration unterstützt.

Eine agile und skalierbare Gestaltung der IT-Ressourcen wird künftig ein grundlegender Bestandteil von mittelständischen Unternehmen sein. Nur so können Prozesse und Abläufe optimal gestaltet werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. IaC-Lösungen, wie etwa Plusserver sie anbietet, sind dabei ein wesentliches unterstützendes Element. Eine mittels Code automatisierte Infrastruktur erstellt eine Bibliothek von Infrastrukturbausteinen, aus welcher sich Admins und Entwickler nur bedienen müssen. Das führt neben einer Zeitersparnis auch zu einer stabilen Konsistenz innerhalb der Infrastruktur.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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