Thierry Breton, Chairman und CEO, sagte: „Im Geschäftsjahr 2011 haben wir unsere Ziele erreicht. Die Atos-Gruppe kehrte zum organischen Wachstum zurück und erreichte dank einer guten Umsetzung ihrer Pläne eine operative Marge von 6,2 Prozent, höher als die ursprüngliche Prognose von 6,0 Prozent. Der freie Cashflow stieg um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2011 markierte einen Wendepunkt in unserer Geschichte, da Atos nach der Übernahme der Siemens IT Solutions and Services zu einem europäischen IT-Champion wurde.“ Dank des angelaufenen Transformationsprogramms TOP² und des neuen Expand-Projektes für Unternehmenswachstum sei man nun sogar besser aufgestellt, um die eigenen Ziele für 2013 zu erreichen. Breton glaubt, dass 2012 ein solides Jahr werden wird.
Der Gesamtumsatz enthält sechs Monate Umsatz der SIS, die zum 1. Juli 2011 übernommen wurde, und belief sich laut Atos auf 6.812 Mio. Euro. Dies bedeute ein organisches Wachstum von 0,3 Prozent verglichen mit dem Umsatz 2010 auf konstanter Basis und bei konstanten Wechselkursen. Im vierten Quartal betrug das organische Wachstum 2,2 Prozent. Die Book-to-Bill-Rate betrug 103 Prozent mit einem Anstieg im vierten Quartal von 113 Prozent.
Das operative Ergebnis betrug laut Unternehmen 422,4 Mio. Euro, was einer operativen Marge von 6,2 Prozent nach 4,3 Prozent im Jahr 2010 auf konstanter Basis und bei konstanten Wechselkursen entspricht. Die Gruppe erzielte 2011 einen freien Cashflow von 194 Mio. Euro. Das führte zu einer Nettoverschuldung von 142 Mio. Euro zum Jahresende 2011. Das Nettoergebnis erreichte 182 Mio. Euro verglichen mit 116 Mio. Euro in 2010, heißt es.
In Deutschland betrug der Umsatz laut eigenen Aussagen 1.100 Mio. Euro, plus 4,4 Prozent verglichen mit 2010. Der Bereich Managed Services wuchs aufgrund der Gewinnung neuer Kunden im Laufe des Jahres. Der Umsatz im Bereich Systems Integration wuchs organisch um 5.4 Prozent, besonders aufgrund gestiegener Projektaktivitäten im Telekommunikationssektor sowie zusätzlicher Software- und Wartungserlöse.
Das operative Ergebnis wuchs auf 83,1 Mio. Euro und bedeutete eine operative Marge von 7,6 Prozent. Die verbesserte Performance ist laut Atos im Wesentlichen zurückzuführen auf den Bereich Systems Integration, der nach Einmal-Effekten im Jahr 2010 durch Umsatzwachstum in die Profitabilitätszone zurückkehrt sei, auf die Ergebnisse des TOP-Programms sowie auf die Umsetzung des Integrationsplans.
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