Einheitliche IT-Infrastruktur

Alles unter einen Hut gebracht

Unternehmen mit mehreren Produktionsstandorten, Filialstrukturen oder verteilten Büros stehen in der Regel vor der gleichen Frage: Wie schaffen sie eine möglichst einheitliche, performante IT-Infrastruktur über mehrere Städte oder Länder hinweg?

Tanzender Mann mit Hut

Um standortübergreifende IT-Projekte richtig anzugehen, müssen viele Faktoren unter einen Hut gebracht werden.

Diese Aufgabe setzt nicht nur ein flexibles und skalierbares IT-Konzept voraus, sondern auch den richtigen Partner für die Umsetzung und die Services. Um standortübergreifende IT-Projekte richtig zu planen und durchzuführen, sollten Entscheider von Beginn an externe IT-Infrastrukturexperten einbinden. In der Planungsphase steuern die eigenen Mitarbeiter ihr spezifisches Know-how vom Datenmanagement bis zur kritischen Applikationslogik bei. Der Partner ergänzt dies mit Fachkenntnissen und Lösungsvorschlägen. Beim Thema „Standortvernetzung“ kann er aus den verfügbaren Technologien – SDN, Wifi6, 5G, etc. – das bestmögliche Anbindungsdesign definieren. Für die abgesetzten Standorte sollte er zusätzliches Know-how in den Bereichen „Edge Computing“, „Energieversorgung“, „Notstrom“, „Kühlung“ und „intelligente Gebäudetechnik“ einbringen. Gemeinsam kann auf diese Weise eine ganzheitliche IT-Infrastrukturplanung sichergestellt werden, die auch Wachstum und Veränderungsmöglichkeiten berücksichtigt.

Die Konzeption moderner IT-Infrastrukturen muss alle aktuellen IT-Anforderungen berücksichtigen. Unternehmen sind heutzutage mit hybriden IT-Architekturen konfrontiert. In der Regel nutzen sie lokale On-Premise-Lösungen und Cloud-basierte Services gleichermaßen. Die Herausforderungen bestehen darin, eine hohe Verfügbarkeit der Applikationsservices und zugleich maximale IT-Sicherheit zu gewährleisten. In der Planungsphase sind somit Bandbreiten, Latenzzeiten und die Sicherheit der Anwendungen zu berücksichtigen. In der Betriebsphase sind SLAs nötig, um die Verfügbarkeit, das Zusammenspiel und die Sicherheit der Systeme zu gewährleisten.

Echtzeitdatenverarbeitung vor Ort

Unternehmen und der IT-Infrastrukturspezialist definieren und planen die Basis für die IT-Architektur über alle Standorte hinweg. Dazu müssen die speziellen Bedingungen an den landes- oder weltweiten Standorten erfasst und die lokalen Netze in Abhängigkeit von den Erfordernissen ausgelegt werden. Anschließend erfolgt die Installation der IT-Infrastrukturen selbst, seien es Kupfer-, Glasfaser- oder Wlan-Netze – inklusive der Integration lokaler Rechen- und Speicherkapazität, z.B. in Form von Micro- und Mini-Datacentern. Diese lokalen Einheiten erlauben den Betrieb von Edge-Computing-Anwendungen. Wer auf einen Partner mit globaler Erfahrung setzt, kann für jedes Projekt die jeweils beste Lösung aus einer Hand erhalten.

Durch die Nutzung von Edge Computing und 5G-Netzen an den Standorten lassen sich mächtige Software-Anwendungen mit hohen Anforderungen an Antwortzeiten und Bandbreite ermöglichen. Edge Computing ist die Echtzeitdatenverarbeitung direkt dort, wo die Daten generiert werden. So kann man auch an entlegenen Orten eine vergleichsweise zuverlässige Kommunikation sicherstellen.

Neben dem Layout für die gewünschte Netzwerk- und Rechenzentrumsinfrastruktur sollte der IT-Infrastrukturpartner auch ein stimmiges Service- und Wartungskonzept mit definierten Abläufen anbieten. Unternehmen dürfen und sollten hier anspruchsvoll sein und sich Zutrittskontrollsysteme, Überwachungskameras oder smarte Beleuchtungskonzepte vorschlagen lassen. Moderne Software-Lösungen ermöglichen das Monitoring und Reporting. Neben Erkenntnissen zur Verfügbarkeit und Nutzung liefern sie auch wichtige Kennzahlen zur Energieeinsparung.

Installation, Betrieb und Wartung aus einer Hand

Während der Planungs- und Implementierungsphase produziert und beschafft der Dienstleister idealerweise die benötigte Hardware und kümmert sich um die Logistik. Nach der Übergabe der neuen IT-Infrastruktur kann die Zusammenarbeit noch weit in die Betriebs- und Wartungsphase hinein fortgesetzt werden. Das schließt spezifische Garantiebedingungen, Wartungsverträge (SLAs) für den laufenden Betrieb oder das Remote-Monitoring mit ein.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Abschließendes Fazit: IT-Infrastrukturprojekte können äußerst komplex sein. Sollen auch noch Standorte in unterschiedlichen Städten, Ländern oder Kontinenten eingebunden werden, sind IT-Abteilungen schnell überfordert. Daher lohnt sich die Partnerschaft mit einem erfahrenden IT-Infrastrukturexperten wie z.B. Dätwyler IT Infra. So lässt sich die für die Digitalisierung dringend benötigte technologische Basis reibungsfrei implementieren.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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