DNUG-Event: The Enterprise Collaboration Professionals

Allianz für ein neues Marketing

Chief Information Manager (CIO) und Chief Marketing Officer, kurz CMO, werden ­künftig enger zusammenarbeiten müssen, um ein vernetztes, digitalisiertes und ­kollaboratives Unternehmen zu ermöglichen. Dies wird die IBM-Anwendervereinigung DNUG auf ihrer Veranstaltung "The Enterprise Collaboration Professionals" unter Beweis stellen.

Handschlag, Bildquelle: Thinkstock/iStock

Enterprise Collaboration soll eine wichtige Säule moderner Unternehmensführung sein.

IT-Leiter und CMO sind in vielen Unternehmen nicht unbedingt in Harmonie vereint. Der CIO droht an Bedeutung gegenüber den Fachabteilungen zu verlieren, insbesondere gegenüber dem Marketing. Umgekehrt lernt auch der Marketingchef den CIO im Unternehmen zuweilen als „Gegner“ kennen, wenn dieser etwa ein Chaos vermeiden möchte und im Unternehmen als „Bremser“ gegen den Wildwuchs von Apps oder „Bring Your Own ­Device“ (BYOD) auftritt. Dabei müssten beide eigentlich zusammenarbeiten. Der CMO hat zwar die Budgets für die Transformation von Kundenschnittstelle und Marketingprozessen, ihm fehlt aber als „Kreativem“ oft die IT-Kompetenz zur Konzeption nachhaltiger Lösungen. So drohen einzelne Insellösungen. Die Alternative: eine neue Allianz von CIO und CMO, in deren Rahmen beider Kom­petenzen den Pfad in Richtung „New Marketing“ ermöglichen.

Wo aber genau wandert das „neue“ Marketing in Zukunft eigentlich hin? Die Antwort ist einfach: Marketing wird markt- und technologiegetrieben immer vernetzter, digitalisierter und kollaborativer – außer- wie innerhalb von Unternehmen. Der heutige Marketingleiter muss nicht nur Kreativer und Manager, sondern zunehmend „Technologe“ sein, obwohl dies oft nicht seiner Ausbildung entspricht. Zugleich muss er auch Networker im doppelten Sinne sein. „Sachlich“ muss er die neuen Marketinginseln wie Social Media Monitoring, Content Marketing, Social CRM oder Marketing Automation entlang des Kunden- bzw. Managementzyklus zu einem Gesamtkonzept verbinden. „Sozial“ gilt es zum einen, mit den externen Netzwerken wie Kunden, Partnern oder Medien zu interagieren. Zum anderen aber auch das „interne“ Netzwerk der bisherigen Silos von PR, Marketing und Vertrieb u.a. durch Kollaborations- bzw. Enterprise-2.0-Technologie voranzutreiben. Und hier greift idealerweise die „neue Allianz“.

Collaboration als wichtige Säule

Diesen Wandel und seine Einzelaspekte greift die IBM-Anwendervereinigung „DNUG – The Enterprise Collaboration Professionals“ am 20. Mai 2014 in Karlsruhe als einen Schwerpunkt ihrer nächsten Konferenz auf. Dabei will man zum einen die eigene Expertise für Enterprise Collaboration als wichtige Säule moderner Unternehmensführung unter Beweis stellen und zugleich die Marketingverantwortlichen als Mitträger der Digitalisierung und Kollaboration adressieren. Für jedes der Themen des „neuen CMO“ ist jeweils ein Experte im Konferenzprogramm präsent.

Dabei soll im Rahmen der Konferenz aber nicht einseitig beschallt werden. Roundtables sollen Gelegenheit geben, funktions- und  unternehmensübergreifend über die Zukunft zu diskutieren und konkrete Ergebnisse abzuleiten. Den Schulterschluss zwischen den beiden Verantwortlichen für eine erfolgreiche digitale Transformation will die Anwenderorganisation gemeinsam mit IBM durch ein besonderes Teilnahmemodell fördern, bei der die IT-Verantwortlichen ihre Marketingchefs kostenlos als Mitteilnehmer nach Karlsruhe einladen können.

 

Zusammenarbeit 2.0
Termin: 20. und 21. Mai 2014 in Karlsruhe
Preis: ab 550 Euro
Veranstalter: DNUG – The Enterprise Collaboration Professionals
Info: http://dnug.de/conference

 

Bildquelle: Thinkstock/iStock

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok