Das Karstadt-Stammhaus in Wismar
IBM übernimmt diese Betreuung im Rahmen eines Global-Delivery-Modells. Damit soll für Karstadt die maximale Flexibilität in der Kostenstruktur für ihre IT-Services sichergestellt werden. Der Vertrag sieht vor, dass IBM die komplette Anwendungsbetreuung der IT-Systeme des Anwenders für die nächsten sieben Jahre übernimmt. Hierzu werden in einem ersten Schritt gemeinsam mit Karstadt die vorhandenen Systeme, u.a. SAP- und POS-Systeme (Point of Sale), übernommen. Angestrebt werden eine Kostenreduzierung für den Betrieb der IT sowie ein schneller Return-on-Investment.
Karstadt entschied sich aus mehreren Gründen für IBM: Beratungskompetenz und Branchenexpertise, Erfahrung im Management komplexer IT-Projekte, SAP-Know-how und ein weltweites Global-Delivery-Team, das eine professionelle IT-Service-Leistungserbringung sicherstellt. IBM vereinbart nach eigenen Angaben zeitgleich mit dem bisher für die Karstadt-Maintenance zuständigen Serviceprovider Itellium eine strategische Zusammenarbeit. Im Zuge dessen sei u.a. geplant, dass der inhabergeführte IT-Dienstleister auch weiterhin Maintenance-Aufgaben für Karstadt übernimmt.
Itellium soll auch zukünftig für Karstadt IT-Lösungen im SAP-, E-Commerce, BI- und Logistikumfeld entwickeln und implementieren. Mit diesem Schulterschluss gewährleisten die drei Partner, so heißt es, eine reibungslose Anwendungsbetreuung für das Essener Warenhausunternehmen.
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