7-Zoll-OLED-Displays statt Außenspiegeln: Die futuristische Konstruktion soll vor allem die Windgeräusche im Autos reduzieren.
Automobilkonzerne kommen in diesen Tagen kaum noch um das Thema Elektromobilität herum – dass auch Audi einen Plan für dieses Segment in der Schublade hat, überrascht dementsprechend nicht. Mit einer Präsentation in Kopenhagen hat der bayerische Fahrzeughersteller nun neue Details zu dem elektrisch betriebenen SUV enthüllt.
So soll der e-tron als erstes Serienfahrzeug mit virtuellen Außenspiegeln ausgestattet sein, die als 7-Zoll-OLED-Displays in die Türen eingelassen sind und ihr Bild über zwei Außenkameras beziehen. Das hat nicht nur kosmetische Gründe, sondern soll vor allem die in Elektroautos weitaus präsenteren Windgeräusche reduzieren. Anpassungen wie etwa die Wahl des Bildausschnittes können direkt per Wischgeste vorgenommen werden. Darüber hinaus soll es situationsbedingte Voreinstellungen für Szenarien wie Abbiegen, Parken oder Autobahnfahrten geben.
Verzögerungen durch Abgasskandal
Eigentlich sollte der batteriebetriebene SUV schon kommenden August im Rahmen der „Audi Summit“ seine Premiere feiern, was durch die Verhaftung des Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler aber aufgeschoben werden musste. Stadler sitzt derzeit aufgrund seiner Rolle im Skandal um die Abgasmanipulation bei Audi in Untersuchungshaft. Das Unternehmen nannte derweil „organisatorische Gründe“ als Auslöser für die Verschiebung. Der Audi e-tron soll noch im Laufe des Jahres für rund 80.000 € erhältlich sein und über eine Reicheweite von mehr als 400 Kilometern pro Ladung verfügen.
Bildquelle: Audi