Marquardt setzt auf Agosense Symphony

Automobilzulieferer nutzt direkten Datenaustausch

Der Automobilzulieferer Marquardt GmbH nutzt die Integrationsplattform Agosense Symphony zum direkten Datenaustausch mit Kunden.

Mercedes SL55 AMG - © Daimler AG

Kommunikation sowie Informations- und Datenaustausch zwischen der Marquardt GmbH und Automobilhersteller wie der Daimler AG finden jetzt direkt und automatisiert statt.

Die Marquardt GmbH, mit ihrem Hauptsitz in Rietheim-Weilheim, ist Zulieferer fast aller großen Automobilhersteller und Spezialist in Sachen Schaltersysteme. Um den bislang manuell stattfindenden Fehleraustausch zwischen dem Zulieferer und seinen Kunden zu automatisieren, wurde mithilfe der Integrations- und Austauschplattform Agosense Symphony eine effiziente Alternative implementiert.

„Interne und unternehmensübergreifende Integrationen werden Schwerpunkte der IT in den nächsten Jahren sein. Mit einer offenen Integrationsplattform wie Agosense Symphony hoffen wir für die Zukunft gerüstet zu sein.“ Christoph Ackermann, Software-Engineering Tools und Methoden, Marquardt GmbH.

Für die Kommunikation sowie den Informations- und Datenaustausch zwischen dem Automobilhersteller auf der einen Seite – in diesem Fall der Daimler AG – und den Entwicklern auf der Seite der Marquardt GmbH bedeutet dies eine enge Verzahnung und einen hohen Abstimmungsaufwand. Der Kern dieses Prozesses definiert sich hierbei durch den Austausch von Fehlermeldungen, die im Rahmen der Produktentwicklung auftreten. Diese müssen über Unternehmensgrenzen hinweg regelmäßig ausgetauscht und neue Bearbeitungszustände möglichst zeitnah synchronisiert werden. Das können zum einen Informationen über Tests sein, die bei Marquardt durchgeführt werden und worüber der Kunde informiert wird oder aber der Kunde meldet im Zuge seiner eigenen Validierung Fehler an den Zulieferer zurück.

Bislang gestaltete sich die Situation in dem Familienunternehmen auf die Weise, dass ebenjener Austausch manuell erfolgte. Für die Entwickler bedeutete diese parallele Pflege des eigenen und des Fremdsystems einen enormen Mehraufwand, mit der Konsequenz, dass nicht notwendigerweise jeder Bearbeitungsstand auch tatsächlich übertragen wurde. Neben technischen Problemen beim Export und Import der Daten sind manuelle Tätigkeiten zudem anfällig für Fehler. Dies führte dazu, dass zusätzlich zur manuellen Erfassung der Daten, die Projektleiter in einer Vielzahl von Meetings und Telefonkonferenzen den jeweils auf beiden Seiten aktuellen Datenbestand manuell abgleichen und korrigieren mussten.

In der Integrationsplattform Agosense Symphony fanden die Verantwortlichen bei Marquardt rund um Christoph Ackermann schließlich eine Lösung, die alle genannten Anforderungen erfüllt. „Das Konzept von Agosense stellt im Vergleich zum Wettbewerb ein Alleinstellungsmerkmal dar: von der Architektur, über standardisierte Adapter (auch) speziell für den Automobilbereich bis hin zu den verwendeten Standards wie zum Beispiel die Prozessmodellierungssprache BPEL (Business Process Execution Language) zur Modellierung und Ausführung der Entwicklungs- und Geschäftsprozesse“, erläutert Ackermann
Dazu sprach für den Anbieter die bereits vorhandene Expertise im Bereich der Anbindung an diverse Kundenportale wie zum Beispiel DanTe bei Daimler. Innerhalb kurzer Zeit konnten erste Probeläufe durchgeführt und am Ende der Roll-out vollzogen werden.

Neben der Anbindung an die spezifischen Portale der Automobilhersteller, ermöglicht die Plattform auch den Datenaustausch über standardisierte Formate (ASAM, RIF/ReqIF) sowie die interne Systemintegration – etwa zu einem Konfigurationsmanagement, Requirements Management oder Change Management.

www.marquardt.de
www.agosense.com

Bildquelle: @ Daimler AG

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