Cyberkriminalität

Bedrohungsprognose für 2021

Die globale Covid-19-Pandemie hat so ziemlich alle Lebensbereiche auf den Kopf ­gestellt. Für Cyberkriminelle öffneten sich dabei einige neue Hintertüren. Doch was sind die größten Sicherheitsrisiken für 2021?

Bedrohungsprognose für 2021

Automatisierte Angriffe auf Cloud-Nutzer: Im Rahmen der Pandemie mussten viele Unternehmen ihren Umzug in die Cloud stark beschleunigen.

Angriffe auf Heimnetzwerke: 
Da sich als Folge der Pandemie ein Großteil des Arbeitslebens in den eigenen vier Wänden abspielt, sind diese für Cyberkriminelle um einiges attraktiver geworden. Durch die Integration des Firmenlaptops in das eigene Heimnetzwerk oder auch die Nutzung von Privatgeräten werden einzelne Arbeitnehmer plötzlich zu Verantwortungsträgern für die IT-Sicherheit der Unternehmensdaten.

Automatisierte Angriffe auf Cloud-Nutzer: Im Rahmen der Pandemie mussten viele Unternehmen ihren Umzug in die Cloud stark beschleunigen. So stieg die Nutzung Cloud-basierter Anwendungen letztes Jahr um 600 Prozent, wie aus der aktuellen Sonderausgabe des McAfee-Berichts zur Cloud-Nutzung und deren Risiken hervorgeht. Für Cyberkriminelle ist das natürlich ein Paradies und Angriffe auf die Cloud haben sich laut dem Bericht versiebenfacht.

Neue Betrugsmaschen bei Mobile Payment: Das Zahlen per Smartphone wird immer beliebter und verbreiteter. Diese Entwicklung geht natürlich auch an Cyberkriminellen nicht vorbei und Phishing- oder Smishing-Nachrichten werden zunehmend auf Zahlungsbetrügereien abzielen.

„Qshing“ – QR-Code-Betrug: Restaurants, Fitnessstudios und sons-tige Geschäfte nutzen QR-Codes oftmals, um die persönlichen Daten der Besucher zu erfassen und somit eine Rückverfolgung Bei einem Corona-Infektionsfall zu ermöglichen. Auch hier schalten sich die Kriminellen natürlich ein. Denn QR-Codes lassen sich relativ leicht fälschen und Nutzern fällt es erheblich schwerer, einen betrügerischen QR-Code zu identifizieren als eine betrügerische URL.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Soziale Netzwerke als Angriffsvektor auf Unternehmen: Bisher tummelten sich Cyberkriminelle primär in den sozialen Netzwerken, um an persönliche Daten von Verbrauchern zu gelangen. Da Nutzer sich auf Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram aber mittlerweile auch immer mehr mit Kollegen, Mitarbeitern, Vorgesetzten und teilweise sogar Kunden vernetzen, ergeben sich hier neue Möglichkeiten für Cyberkrimi­nelle, an Unternehmensdaten zu kommen. 

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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