Vor dem RAI Convention Centre hatte AT&T seine Technologie-Container aufgebaut, um den Veranstaltungsbesuchern einen Einblick in seine Arbeit zu gewähren.
Vor dem RAI Convention Centre hatte AT&T seine Technologie-Container aufgebaut, um den Veranstaltungsbesuchern einen Einblick in seine Arbeit zu gewähren.
Im Rahmen seiner diesjährigen Veranstaltung, die vom 20. bis 27. Juni 2013 im Amsterdam RAI Convention Centre stattfand, lud das amerikanische Telekommunikationsunternehmen (TK) die Pressevertreter am 26. Juni in die niederländische Hauptstadt ein, um auch ihnen einen Einblick in die Disaster-Recovery-Arbeit zu gewähren.
Nicht nur anhand von Vorträgen mit Powerpoint-Präsentationen, sondern auch durch eine Besichtigung der vor Ort aufgebauten Technologie-Container erfuhren die Teilnehmer, wie IT-Dienste im Katastrophenfall wiederhergestellt werden und sich der reibungslose Geschäftsablauf sicherstellen lässt. Der TK-Anbieter zeigte auf, wie er sein globales Netzwerk schützt und auf Bedrohungen wie Sicherheitslücken, mögliche Pandemien und Netzwerkattacken reagiert.
Ebenso vor Ort waren Vertreter der weltweit einzigen Nichtregierungsorganisation (NGO), Télécom Sans Frontiére (TSF), die sich auf die Bereitstellung von Telekommunikationslösungen in Notsituationen spezialisiert hat und bei ihren weltweiten Hilfsaktionen von AT&T unterstützt wird.
Durch das Vortragsprogramm führte an jenem Tag Stephanie Lynch-Habib, Sales Vice President, AT&T EMEA North Region. Sie bat zunächst Justin Williams, Manager – Network Disaster Recovery Team International bei AT&T Network Operations, auf das Podium, der das Unternehmen in einer kurzen Rede vorstellte. Gegründet wurde es 1991 und zählt mittlerweile 320 Technologie-Trailer, die teils bei Einsätzen wie 9/11, Hurrikan Katrina (2005) und dem Erdbeben in Chile (2010) zum Einsatz kamen.
Dann übernahm Michael Singer, Vice President Mobile Cloud and Access Management Security bei AT&T Business Marketing, das Mikrofon. Er hatte die Aufmerksam der Teilnehmer sogleich auf seiner Seite, da er mit einem persönlichen Beispiel in seinen Vortrag einstieg: Er zeigte Bilder von seinem Haus vor und nachdem der Hurrikan Sandy (2012) über es hinweggefegt war. In seiner Rede konzentrierte er sich jedoch überwiegend auf das Thema „Cyber Security“.
Im direkten Anschluss stellte Emmanuel Jean, Director bei TSF, die 1998 gegründete Hilfsorganisation und deren Kernaktivitäten vor. Bereits unzählige Missionen in über 60 Ländern, auf fünf Kontinenten hat TSF durchgeführt. Abschließend folgte noch ein Vortrag von Orhan Osmani, Emergency Telecommunications Officer der International Telecommunication Union (ITU). Er erläuterte die Struktur der 1865 gegründeten Sonderorganisation, deren Ziel die Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen ist.
Nach der Vortragsreihe folgte die Besichtigung des örtlich aufgebauten satellitenbasierten Telekommunikationsnotfallzentrums. Hier konnten sich der Teilnehmer beispielsweise die Technologie-Container, Satellitenfunkanlagen und Lösungen zur Stromversorgung aus nächster Nähe anschauen. Seit seiner Gründung 1992 führt das Network-Disaster-Recovery-Team von AT&T weltweit drei bis vier Feldübungen pro Jahr unter unterschiedlichen Bedingungen durch. Im Rahmen der Tests überprüft das Team sämtliche Prozesse – vom ersten Notruf, über den Transport der Ausrüstung und der Bereitstellung der Lösung bis hin zum Betrieb.
Bildquelle: AT&T