Dank Vodafone sollen die Besucher des Hurricane-Festivals mit ihren Smartphones trotz hohen Besucherandrangs sowohl mit Highspeed surfen als auch mit hoher Sprachqualität telefonieren können.
Sommerzeit ist Open-Air-Saison: Allein in den nächsten zwei Monaten werden über 40 mobile Basisstationen des Düsseldorfer Telekommunikationskonzerns auf die Reise durch ganz Deutschland geschickt, um das Mobilfunknetz bei den größten Events zu verstärken. Wenn so viele Menschen gleichzeitig telefonieren und Daten übertragen wie an den drei Tagen des Hurricane-Festivals, ist das eine echte Herausforderung für das Mobilfunknetz. Denn hunderttausende Besucher transportieren gewaltige Datenmengen. Damit auf verhältnismäßig kleiner Fläche sehr viele Menschen gleichzeitig mit ihren Handys kommunizieren können, rüstet Vodafone auch in diesem Jahr das Netz für die rund 130.000 Besucher eines der größten Musikfestivals Deutschlands mit einer festen sowie zwei mobilen Basisstationen auf.
Zusätzliche mobile Basisstationen sollen den Besuchern sowohl klassische UMTS-Technologie als auch Breitband via LTE bieten. Die gesamte Technik einer solchen mobilen Basisstation (Gewicht: 9 Tonnen) befinde sich kompakt auf einem Anhänger. Die auf 20 Meter ausfahrbaren Teleskopmasten sollen für die optimale Abdeckung der oft großen Festgelände sorgen. Mit der Zusatzversorgung werden die Netzkapazitäten um rund 35 Prozent erhöht, heißt es, und die Daten werden im Schnitt um etwa 30 Prozent schneller übertragen als ohne entsprechende Aufrüstung.
Somit können Besucher mit ihrem Smartphone trotz hohen Besucherandrangs sowohl mit Highspeed surfen als auch mit hoher Sprachqualität telefonieren. Beim Feiern, Tanzen und nächtlichen Campieren bietet das Smartphone den Besuchern außerdem ein Stück mehr Sicherheit: Im Notfall soll sofort Hilfe da sein. Denn Notrufe per Handy („112“) hätten im Netz immer Vorrang und würden innerhalb weniger Sekunden die Einsatzleitstelle erreichen.
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