Netzwerkunabhängige Alarmierungsplattform

Betriebsfeuerwehr mit großen Aufgaben

Um die maximale Erreichbarkeit der Betriebsfeuerwehr zu gewährleisten, setzt der Sauerländer Beleuchtungsexperte Trilux auf eine netzwerkunabhängige Alarmierungsplattform. Das Ergebnis ist vor allem eine erhöhte Erreichbarkeit.

Feuerwehrmann mit Wasserschlauch

Durch regelmäßige Übungen hält sich die Trilux-Feuerwehr fit für den Ernstfall.

„Willkommen in der Welt des Lichts. Willkommen in der Welt von Trilux.“ Mit diesen Worten beginnt der Unternehmensfilm des Beleuchtungsexperten aus dem Sauerland. Was 1912 seinen Ursprung in der Begeisterung des Ingenieurs Wilhelm Lenze für künstliches Licht hatte, entwickelte sich binnen weniger Jahrzehnte zu einem internationalen Unternehmen mit heute weltweit ca. 5.000 Mitarbeitern. Neben der kontinuier­lichen Verbesserung der Lichtqualität geht es inzwischen immer mehr um die Anwenderfreundlichkeit der Produkte und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Die Werte des Unternehmens, die Lenze als Gründer selbst geprägt hat, sind auch gegenwärtig tief verwurzelt: unermüdlicher Forschergeist, hohes Qualitätsbewusstsein und ein wachsamer Blick für die Bedürfnisse der Kunden. So viel Innovationsreichtum erfordert gleichzeitig Weitsicht für den Schutz der Produktionsstätte und seiner Angestellten. Für die Sicherheit am Hauptsitz in Arnsberg – im Falle eines Brands beispielsweise – ist die betriebseigene Feuerwehr zuständig.

Unabhängig von eigener Infrastruktur

Um die 18 Kopf starke Mannschaft der Betriebs­feuerwehr schnell und zuverlässig zu alarmieren, wird die webbasierte Alarmierungs- und Kommunikationsplattform Groupalarm eingesetzt. Mit ihren vielfältigen Alarmierungswegen sorgt sie dafür, dass die Einsatzkräfte, die außerdem alle in ihrer Freizeit bei freiwilligen Feuerwehren aktiv sind, immer und überall erreicht werden können. Im Gegensatz zur städtischen Feuerwehr haben diese durch ihre verschiedenen Tätigkeiten bei Trilux bessere Ortskenntnisse und sind auch schneller am Einsatzort. Zusammen mit der hochverfügbaren Alarmierungsplattform ist dies die Grundlage dafür, um Schäden so gering wie möglich zu halten. Die Kräfte selbst werden via Alarmanruf, Alarm per E-Mail sowie per Alarm-App benachrichtigt. ­Dominik Weber, Leiter des Projekts „Alarmierung ­Betriebsfeuerwehr“, berichtet: „Neben der einfachen Auslösung des Alarms ist der Vorteil, dass die Plattform vollkommen autark funktioniert.

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Denn die Alarmierungslösung kann komplett ohne vorhandene Ressourcen agieren. Das heißt: Kommt es zu einem Ausfall des Netzwerks und damit der Telefonie, kann die ­Betriebsfeuerwehr trotzdem noch alarmiert werden.“ Angefangen hat alles im Jahr 2011, als das Unternehmen sich bereits für die Vorgängerversion der heutigen Plattform entschied. Die damalige Nutzung konzen-trierte sich darauf, die Werkfeuerwehr per Anruf zu alarmieren. Seitdem sind die Ansprüche kontinuierlich gestiegen. „Bei uns im Haus erfolgt die Alarmierung über eine ständig besetzte Pforte, die im Einsatzfall einen Alarm auslöst. Das muss in dem Moment einfach und unkompliziert funktionieren“, erklärt Weber. „Mit der Software-as-a-Service-Lösung können wir genau das umsetzen. Der Pförtner kann auf seinem iPad mithilfe von URL-Buttons, die für verschiedene Einsatzstichwörter hinterlegt sind, auf Knopfdruck den Alarmierungsprozess auslösen. Dieser wird von da an komplett selbstständig durchgeführt.“ Zukünftig sollen auch weitere Funktionen wie der Alarmmonitor genutzt werden, um z. B. die Rückmeldungen der Kameraden gesammelt zu visualisieren. Durch den Wechsel auf die neue Version realisiert die Betriebsfeuerwehr des Licht­experten eine Vereinfachung ihres gesamten Alarmierungsvorgangs, was im Ernstfall wertvolle Zeit spart.

Alles, was eine Betriebsfeuerwehr braucht

Insgesamt lassen sich die Erfahrungen der Betriebsfeuerwehr mit der bereits seit über 20 Jahren bei Blaulichtorganisationen bewährten Alarmierungslösung wie folgt zusammenfassen: Neben der intuitiven Bedienung und daraus resultierenden ein­fachen Alarmierung bietet die Lösung eine erhöhte Erreichbarkeit der Einsatzkräfte durch die Alarmierung per Alarm-App. Praktisch ist auch, dass durch die integrierte Rückmeldefunktion direkt klar wird, ob die einzelnen Mitglieder einen Einsatz mitfahren können. Der Vorteil, dass Groupalarm im Gegensatz zu Lösungen, die erst installiert werden müssen, vollkommen losgelöst vom eigenen Netzwerk funktioniert, verschafft eine enorme Alarmierungsfreiheit. Letztlich zahlen all diese Maßnahmen auf das Ziel ein, den Schutz von Mensch und Materie sicherzustellen.

Trilux GmbH & Co. KG

1912 als „Manufaktur für Leuchtenteile“ im sauerländischen Menden gegründet, spezialisiert sich das Unternehmen bis heute auf individuelle Beleuchtungslösungen. Mittlerweile bedient Trilux mit 5.000 Mitarbeitern Absatzmärkte in mehr als 30 Ländern und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 681 Mio. Euro (2018). Neben klassischer Innen- und Außenbeleuchtung zählen auch moderne Lichtmanagement-Lösungen zum Portfolio des Traditionsunternehmens.


Bildquelle: Trilux

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