Zusammenarbeit, Fachwissen und Dokumentation sind die Schlüssel für erfolgreiche Investitionsprojekte bei industriellen Großanlagen. Diese durchlaufen über mehrere Jahrzehnte einen mehrphasigen Lebenszyklus, von der Produktion über Betrieb, Wartung und Revision bis hin zu Abbau und Entsorgung. Unterschiedlichste Unternehmen sind daran beteiligt wie zum Beispiel Anlagenbauer, Konstruktionsbüros, Zulieferer, Leasing- und Betreibergesellschaften, Wartungsunternehmen und Entsorgungsspezialisten. Hinzu kommen zahlreiche Behörden, die über die Einhaltung aller gesetzlichen und sonstigen Auflagen wachen. Die Beteiligten verfolgen dabei unterschiedliche Ziele und Interessen: Der Anlagenbauer versucht, möglichst kostengünstig zu produzieren und pünktlich an den Betreiber zu übergeben. Dieser wiederum möchte die Wartung so kostengünstig wie möglich gestalten und Betriebsunterbrechungen vermeiden, während der Leasinggesellschaft am möglichst großen Werterhalt der Anlage gelegen ist. Ein Interesse ist jedoch allen gemeinsam: eine saubere und vollständige Dokumentation aller Arbeiten und Informationen in allen Phasen des Lebenszyklus.
Die Realität sieht allerdings häufig anders aus. So kommt eine Studie* des US-amerikanischen Handelsministeriums zu dem Schluss, dass bei einer Investitionssumme von 100 Mio. US-Dollar 2,7 Prozent, also 2,7 Mio. US-Dollar verloren gehen. Der Hauptgrund hierfür liegt im ineffizienten Datenaustausch zwischen Anlagenbauer und Betreiber oder Lieferant und Auftraggeber. CAD-Zeichnungen, Schnittstellenbeschreibungen und Dokumentationen, Verträge und Rechnungen, E-Mails und Briefe, Projekt- und Wartungsberichte, Kunden- und Lieferantenakten oder Buchungsdaten sind nur einige Beispiele der bei diesem Austausch anfallenden Informationen. Medienbrüche zwischen den verschiedenen Systemen führen nicht nur zu Verzögerungen und Konventionalstrafen, sondern stellen auch eine erhebliche Fehlerquelle dar, die im schlimmsten Fall die Inbetriebnahme gefährden oder temporäre Stilllegungen zur Folge haben kann.
Ordnung in dieses Chaos bringt die neue Lösung Enterprise Asset Management von OpenText. Sie verwaltet und versioniert verschiedenste Inhalte in einer Referenzstruktur und legt sie revisionssicher ab. Sie lässt sich in alle relevanten Systeme wie zum Beispiel SAP® ERP und Plant Maintenance oder Oracle® Enterprise One, ERP-, CAD-, Planungs- oder Stammdatenlösungen sowie Projektmanagementtools und BI-Systeme – auch über Unternehmensgrenzen hinweg – integrieren. Auch mit Microsoft SharePoint lässt sich die OpenText-Lösung hervorragend integrieren. Eine Zusammenarbeit von Hunderten von Projektbeteiligten, zentraler Zugriff auf dieselben Material- oder auch Lieferantendatenbasis – egal aus welchem Interface – Abbildung von Teamstrukturen und Verantwortlichkeiten und deren automatisierte Zuordnung zum projektspezifischen Prozess können so effizient dargestellt werden.