TU München nutzt die Microsoft Cloud

Bildungseinrichtungen setzen auf Cloud Computing

Die Microsoft Online-Lösung Office 365 für Bildungseinrichtungen will Schulen und Hochschulen den Aufbau IT-gestützter Lernwelten in der Cloud ermöglichen. Sie beinhaltet die gleichen Services, die Unternehmen mit Office 365 zur Verfügung stehen.

Schüler und Studenten sollen so schon während ihrer Ausbildung Zugang zu zukunftsorientierten Cloud-Technologien bekommen, die sie auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten. Bereits heute nutzen mehr als 1.000 Bildungseinrichtungen in Deutschland Microsoft-Cloud-Angebote.

Technische Universität München nutzt die Microsoft Cloud

Seit diesem Sommer profitieren auch die Studenten verschiedener Institute der Technischen Universität München von den Microsoft Cloud-Services, der Anschluss weiterer Institute ist bereits in Planung. „Uns war es wichtig, ein System zu finden, das den privaten IT-Nutzungsgewohnheiten unserer Studenten und Mitarbeiter möglichst nahe kommt,“ erklärt Prof. Dr. Peter Vogl, Lehrstuhlinhaber am Walter Schottky Institut der Technischen Universität München.

Sein Kollege Dr. Paolo Lugli, Professor der Elektrotechnik und Lehrstuhlinhaber des  Instituts für Nanoelektronik an der Technischen Universität München, ergänzt: „Wir können Sharepoint Online und Microsoft Lync nutzen, um von überall, zu jeder gewünschten Zeit, mittels aller verfügbaren Geräten zusammenzuarbeiten – ein Riesenvorteil für unsere Studenten, die ihre mobilen Geräte ständig im Einsatz haben, und für unsere Dozenten, die sehr viel unterwegs sind.”

Kompatibilität auf allen Plattformen

Mit den Services für Kollaboration und Kommunikation sind virtuelle Lernszenarien keine Theorie mehr. Das Leistungsspektrum reicht von Outlook-gestützten Kalenderfunktionen und Kontaktverwaltung bis hin zu SharePoint für den Online-Dokumentenaustausch und den integrierten Office Web Apps, mit denen gemeinsam Texte, Tabellen und Präsentationen erstellt und bearbeitet werden können. Mit Lync Online erhalten Schüler und Studenten Kommunikationstools für Instant Messaging, Webkonferenzen und Desktop-Freigaben.

Besonders bei den privaten Hochschulen ist die Microsoft-Cloud die bevorzugte Lösung. Jede dritte private Hochschule in Deutschland nutzt sie bereits, so das Unternehmen. So zum Beispiel die Bucerius Law School in Hamburg und die Accadis Hochschule in Bad Homburg. Auch die über 30.000 Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vernetzt die Microsoft Cloud auf der ganzen Welt.

Geringerer Eigenaufwand, hohe Datensicherheit

Das Arbeiten in der Cloud schont interne Ressourcen der Bildungseinrichtungen, denn der Verwaltungsaufwand für die Systempflege und auch die IT-Ausgaben für Hardware, Software und Energie werden reduziert. Zusätzliche Hard- und Software-Ressourcen wie etwa E-Mail-Server sind nicht mehr oder in deutlich geringerem Umfang bereitzustellen, da Microsoft als Service-Provider diese Aufgaben übernimmt. So werden Sicherheitspatches und Softwareupdates beispielsweise zentral eingespielt. Die Datensicherheit von Office 365 für Bildungseinrichtungen soll durch hohe Standards in den zertifizierten Cloud-Rechenzentren in Europa sichergestellt werden.

www.tum.de
www.edu365.de

Bildquelle: TUM Fotostelle / Scharger, Albert

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