Kampagne unterstützt Unternehmen bei der Migration



Bye, bye Windows XP



Der Support von Windows XP läuft in 365 Tagen nach fast 13 Jahren endgültig aus: Sicherheitsupdates, Aktualisierungen und technischer Support werden eingestellt.

Der 8. April 2014 markiert das offizielle Ende des mehr als drei Produkt-Generationen alten Betriebssystems Windows XP. 

„Windows XP ist ein Auslaufmodell. Wer die letzten 365 Tage verschläft, setzt die IT-Sicherheit samt aller sensiblen Daten – ob als Unternehmen oder Privatperson – einem erheblichen Risiko aus“, fasst Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland, die Situation zusammen.

Nach mehreren Verlängerungen der Extended Support Phase von Windows XP wird diese am 8. April 2014 nun zusammen mit Office 2003 endgültig eingestellt. Damit wird es für den Oldtimer unter den Betriebssystemen keinerlei Sicherheitsupdates, Aktualisierungen und technischen Support mehr geben. Was das konkret bedeutet, erläutert Stefan Schumacher, Direktor des Magdeburger Instituts für Sicherheitsforschung: „Windows XP basiert auf längst überholten Sicherheitsarchitekturen. Damit sind heutzutage Viren, Spyware, Malware-Angriffe, Botnet-Infektionen und schlimmsten Falls sogar Datenverlust vorprogrammiert. Wer jetzt noch auf Windows XP unterwegs ist, ist enormen Gefahren ausgesetzt.“

Auch Drittanbieter von Software-Anwendungen stellen den Support kontinuierlich ein oder bieten diesen nur noch kostenpflichtig an. Neue Programme werden für Windows XP gar nicht erst geschrieben. Hardware-Hersteller stellen zudem keine Treiber mehr für Windows XP zur Verfügung, so dass Windows XP-Rechner beispielsweise keine modernen Druckermodelle erkennen.



Dass Windows XP mehr und mehr auf das Abstellgleis wandert, zeigen die kontinuierlich sinkenden Nutzerzahlen. International liegt der Anteil laut Netapplications bei 38,7 Prozent. Windows 7 verzeichnet hingegen einen Nutzungsanteil von rund 45 Prozent und auch Windows 8 ist weiter auf dem Vormarsch. Weltweit wurden innerhalb der ersten zwei Monate nach Start bereits 60 Millionen Windows 8 Lizenzen verkauft, so Microsoft.



Windows XP – Die Risiken und Nebenwirkungen



„Windows XP ist ein Kind der Jahrtausendwende und wird heute weder den Ansprüchen der Anwender an moderne Technologien, noch den hohen Sicherheitsanforderungen der IT-Abteilungen gerecht“, so Oliver Gürtler. Im Rahmen des Security Intelligence Reports aus Oktober 2012 stellte Microsoft fest, dass Windows XP im Untersuchungszeitraum doppelt so oft von schädlichen Angriffen und Infektionen betroffen war, als Windows 7. Zusätzlich fallen für die erhöhten Wartungskosten der IT, kostenpflichtigem Support von Software-Anwendungen und häufig verlorener produktiver Arbeitszeit aufgrund vermehrter Helpdesk-Anfragen und notwendiger Reboots unnötige Mehrkosten an. Dies ist das Ergebnis einer IDC Studie zu den Risiken des Einsatzes von Windows XP aus 2012.



Diverse Tools garantieren einen reibungslosen Umstieg



Microsoft unterstützt Partner, Unternehmen und Privatanwender mit diversen Tools, Trainings und Materialien, um veraltete Windows Versionen abzulösen. In den nächsten 12 Monaten vollziehen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen einen Wechsel, denn hier werden Migrationsprozesse häufig kurzfristig geplant und umgesetzt.

Mit „Get2Modern Kampagne" unterstützt Microsoft diese gezielt mit unterschiedlichsten Angeboten für Windows und Office.



- Geschäftskunden finden ausführliche Informationen unter www.support.microsoft.com sowie unter www.microsoft.com/de-de/windows/endofsupport.aspx.

- Bei der Suche nach Software und IT-Dienstleistungen für Unternehmen hilft Microsoft Pinpoint http://pinpoint.microsoft.com/de-DE/home.



- Die Seite der Springboard Series für IT-Professionals bietet technische Ressourcen, kostenlose Tools und Anleitungen von Experten, die die Bereitstellung und Verwaltung von Windows-Clientinfrastruktur vereinfachen.



- Das Microsoft Deployment Toolkit (MDT) empfiehlt sich, um die Migration zu beschleunigen.



- Privatanwender finden unter www.windows.microsoft.com/de-de/windows/end-support-help hilfreiche Informationen. Der Upgrade-Assistent auf www.windows.de hilft zudem dabei, bei einem Upgrade von Windows 7 auf Windows 8 die Kompatibilität von Hardware, Programmen und angeschlossenen Geräten schon im Vorfeld zu prüfen.



Bildquelle: Microsoft

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