Im Gespräch mit Hagen Rickmann, Telekom

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung

Interview mit Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH, über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und wie sich CIOs als erfolgreiche „Digitalisierer“ beweisen können

  • Hagen Rickmann, Telekom

    „Wer die IP-Umstellung nur auf das Zusammenwachsen von Telefon- und Datenverkehr reduziert, denkt zu kurz. Mit einheitlichen IP-Netzeb lassen sich Netze und Datenaufkommen einfacher managen“, so Hagen Rickmann, Telekom.

  • Hagen Rickmann, Telekom

    „Für das Internet der Dinge sollte der Gesetzgeber den möglichst besten Standard vorgeben – ohne sich von den Lobbyisten der Verbände beeinflussen zu lassen“, sagt Hagen Rickmann, Telekom

  • Hagen Rickmann, Telekom

    Hagen Rickmann, Telekom: „Die Digitalisierung wird über kurz oder lang fester Bestandteil aller Unternehmen sein – egal ob alteingesessener Mittelständler, Konzern oder neu gegründetes Start-up.“

  • Hagen Rickmann, Telekom

    Hagen Rickmann, Telekom, meint: „Cyber-Angriffe finden erschreckend oft statt: Jedes dritte Unternehmen kämpft heutzutage wöchentlich mit Cyber-Angriffen.“

IT-DIRECTOR: Herr Rickmann, welche Technologien sehen Sie derzeit als Treiber für digitale Innovationen und neue Geschäftsmodelle?
H. Rickmann:
Die Treiber sind ganz klar Cloud Computing und Data Analytics bzw. Big Data. Dazu die Mobilfunknetze mit 4G, also LTE, und zukünftig 5G, die nächste Mobilfunkgeneration. 5G wird die Geschwindigkeiten und insbesondere die Latenzzeiten nochmals drastisch senken und damit Echtzeitanwendungen ermöglichen.

Big Data und Data Analytics werden die Art, wie das Management zukünftig Entscheidungen fällt, komplett verändern: von vergangenheitsorientierter Analyse hin zu Prognose-Entscheidungen. Um die enormen Datenmengen verarbeiten zu können, brauchen die Unternehmen die Cloud. Der Aufbau eigener Rechenzentrumsinfrastrukturen wäre unrentabel. Data Analytics ermöglicht es den Unternehmen, die eigenen Daten zu analysieren und mit externen Datenquellen zu verknüpfen. Nur so lassen sich Schlüsse ziehen, um Prozesse und Kundenservices zu verbessern und eben Prognose-Entscheidungen treffen. Und schließlich ist als Querschnittstechnologie IT-Sicherheit ein wichtiges Thema. Sie selbst fungiert zwar nicht als Treiber digitaler Innovationen, allerdings werden sich digitale Lösungen zu ständigen Angriffspunkten für Cyber-Kriminelle entwickeln. Daher hängt es von einem ausgereiften Sicherheitskonzept ab, ob sich Digitalisierungslösungen auf Dauer betreiben lassen.

IT-DIRECTOR: Inwieweit verändert die digitale Transformation das Aufgabenfeld der Verantwortlichen? Welche Rolle spielt der CIO, welche Rolle spielen die Fachabteilungen?
H. Rickmann:
Die Rolle der CIOs hat sich schon durch Cloud Computing und die Consumerization der Unternehmens-IT verändert. Stichwort Schatten-IT: Der CIO ist längst nicht mehr nur der Technikbeauftragte, der nur das IT-Räderwerk am Laufen hält – er muss mit seinem Team auch Nutzen für das Unternehmen generieren. Mit der digitalen Transformation setzt sich dieser Wandel fort. Denn Digitalisierung ist keine Aufgabe des CIOs und IT-Abteilungen allein. Nicht umsonst gibt es schon die Forderung, einen CDO – also den Chief Digital Officer – als neue Rolle in den Geschäftsführungen zu etablieren. Ob das so kommen wird, hängt sicherlich von den spezifischen Anforderungen in der jeweiligen Branche ab. Zu erkennen, welche Prozesse digitalisierbar sind, sehe ich als Aufgabe der Fachabteilungen, die gemeinsam mit dem CIO ein Anforderungsprofil für eine IT-Lösung erstellen. Der CIO sucht dann mit seinen IT-Experten nach dem passenden Anbieter.

Beim Internet of Things (IoT) und bei Industrie 4.0 geht es noch mehr um neue Geschäftsmodelle und neuartige Produkte sowie Services. Hier braucht man entweder CIOs, die eher von der betriebswirtschaftlichen Seite her denken und IT weniger rein technologisch betrachten. Oder es gibt den CDO, der sein gesamtes Unternehmen durch die Brille des Digitalisierers betrachtet und die IT als Umsetzer mit einbezieht. Ich denke, wir werden beide Rollen in den Unternehmen sehen, wobei sich der CDO Schritt für Schritt durchsetzen wird. Schließlich fordert der Bundeswirtschaftsminister bereits, dass wir einen Digitalminister brauchen.

IT-DIRECTOR: Was zeichnet Digitalisierung im Mittelstand aus?
H. Rickmann:
Die mittelständischen Unternehmen stehen unter einem großen Wettbewerbsdruck mit den Konzernen. Das bedeutet für sie, dass sie offen für digitale Innovationen bleiben oder werden müssen, um sich im Geschäft und auf dem Weltmarkt mit ihren Produkten zu behaupten. Mittelständler haben in punkto Digitalisierung von Prozessen allerdings auch Vorteile den schwerfälligeren Konzernen gegenüber: Kleinere Unternehmen können Technologien schnell ausprobieren und ausrollen, ohne gleich zehntausende Mitarbeiter einbinden zu müssen oder komplexe Prozesse zu verändern. Dafür brauchen Mittelständler aber skalierbare Lösungen, die an ihre Bedürfnisse angepasst werden können, ohne ein großes IT-Budget dafür auszugeben. Die bieten ihnen die Digitalisierung und die Cloud.

IT-DIRECTOR: Können Sie uns konkrete Beispiele für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte deutscher mittelständischer Unternehmen nennen?
H. Rickmann:
Ich kenne viele Beispiele, da wir Kunden unterschiedlichster Größe und aus den verschiedensten Branchen bei der Digitalisierung begleiten: Die Bäckereikette Lohner zum Beispiel hat ihre 135 Filialen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen auf IP umgestellt. Dank höherer Bandbreite können jetzt die vernetzten Kassen von der Zentrale aus gesteuert und abgerechnet werden. Sogar die Backöfen sind mit der Zentrale vernetzt. Gibt es eine Störung, können Techniker die Öfen aus der Ferne warten.

Oder Schmitz Cargobull: Der Trailer-Hersteller aus Altenberge in Nordrhein-Westfalen hat ein Telematik-System entwickelt, das mit Hilfe von Sensoren Informationen zu Reifendruck, Bremsenverschleiß oder Feuchtigkeit im Laderaum misst. Das System hilft, den Kraftstoffverbrauch zu senken, die Anhänger effizienter zu be- und entladen und die Zahl der Leerfahrten zu reduzieren. Und damit gewinnen nicht nur die Kunden mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Schmitz Cargobull hat sein Kerngeschäft damit zeitgemäß weiter entwickelt – vom reinen Hersteller von LKW-Anhängern zum digital-basierten Dienstleister.

Carglass hat den Service digital aufgerüstet. In den „Service-Centern der Zukunft“ macht ein großes Angebot an Informations- und Unterhaltungselektronik den Kunden die Wartezeit auf das Auto so angenehm wie möglich. Zum Service gehört auch, dass die Monteure die kaputte Scheibe bei den Kunden zu Hause und auf der Arbeit reparieren. Mit Phablets und selbst entwickelter App gehören Papierberichte für die Mitarbeiter dabei der Vergangenheit an.

IT-DIRECTOR: Was bedeutet die digitale Transformation innerhalb der Unternehmens-IT insbesondere für die Bereiche Netzinfrastrukturen und Rechenzentren (RZ)?
H. Rickmann:
Die digitale Transformation wirkt sich besonders stark auf Unternehmensnetze und Rechenzentren aus. Die lokalen Netzwerke wie auch die Weitverkehrsnetze sind teilweise veraltet, da sie oftmals einige Jahre auf dem Buckel haben und nicht mehr auf die Anforderungen durch das erhöhte Datenaufkommen vorbereitet sind. Bestimmte Datenformate können sie kaum oder nur sehr langsam transportieren. Stichwort IP. Wer die IP-Umstellung nur auf das Zusammenwachsen von Telefon- und Datenverkehr reduziert, denkt zu kurz. Mit einem einheitlichen IP-Netz lassen sich Netze einfacher managen und damit das erhöhte Datenaufkommen besser bewältigen. Daher rate ich jedem Unternehmen auf IP umzustellen. Neue Geräte, neue Mitarbeiter oder ganze Standorte sind dadurch einfach in das Firmennetz integriert. In der Regel erhöht sich die Bandbreite und macht den Weg frei für neue digitale Services. Ein ganz einfaches Beispiel: Die erwähnte Bäckereikette Lohner hat die Kreidetafel in den Filialen nach der IP-Umstellung durch digitale Bildschirme ersetzt. Dadurch kann das Unternehmen mehr und spezifischere Werbung ausspielen als vorher, alles von der Zentrale aus gesteuert.

Bei den selbst gemanagten Rechenzentren geht es auch darum, mit den neuen Anforderungen klar zu kommen: flexibel und dynamisch auf immer kürzere Innovationszyklen reagieren zu können und dies zu geringeren Kosten. Gerade kleinere Unternehmen tun sich damit schwer. Nicht, weil ihnen das Know-how fehlt. Aber die Kosten explodieren, wenn man mit der Dynamik in der IT mithalten und alles in Eigenregie fahren will. Das ist doch ein Grund dafür, warum Fachbereiche auf Cloud-Angebote ausweichen: Brauchen Firmen beispielsweise im Saisongeschäft mehr Speicherplatz, buchen sie einfach auf Knopfdruck IT-Kapazitäten aus der Cloud. Und bestellen sie wieder ab, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Die Unternehmen bezahlen nur das, was sie auch wirklich nutzen. Eine solche Flexibilität ist mit einem eigenen Rechenzentrum nicht zu erreichen.

IT-DIRECTOR: Welche Rolle spielen Qualitätssiegel wie „IT Made in Germany“– z.B. für Cloud-Services aus hiesigen Rechenzentren – für die Verantwortlichen der Anwenderunternehmen?
H. Rickmann:
Uns wirft man gern vor, wir würden das Thema Datenschutz und Datensicherheit als Marketingmasche missbrauchen. Ich versichere Ihnen aber, dieses Thema spielt nahezu in jedem Kundengespräch eine Rolle, weil die Kunden uns danach fragen. Es herrscht bei den Unternehmen große Verunsicherung, da sie heute in irgendeiner Weise Compliance-Vorgaben zu erfüllen haben. Und da die Rechtssicherheit im digitalen Datenraum seit der Snowden-Affäre ungeklärt ist – und jetzt durch Safe Harbor und Privacy Shield die Rechtslage noch unsicherer ist als bisher, prüfen die Unternehmen, ob sie Rechenzentrumsleistungen nicht besser bei einem deutschen IT-Provider einkaufen sollen, der nun mal an das strenge deutsche Datenschutzrecht gebunden ist. Dass wir als Telekom davon profitieren, kann man uns nicht vorwerfen. Wir bieten Lösungen, mit denen unsere Kunden wieder mehr Rechtssicherheit bekommen. Und dies zu marktkonformen Preisen.

IT-DIRECTOR: Im Zuge der Digitalen Transformation gewinnen Technologien wie Machine-to-Machine (M2M) oder das Internet of Things (IoT) zunehmend an Bedeutung. Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?
H. Rickmann:
Ganz klar überwiegen die Chancen, auch wenn es natürlich Risiken gibt. Wenn wir uns in der Geschichte umschauen, stellen wir fest, dass der deutsche Mittelstand nicht über so einen langen Zeitraum so erfolgreich wäre, wenn er nicht immer wieder neue Technologien eingeführt hätte. Der deutsche Maschinenbau ist deswegen so gefragt, weil er schon immer auf Automatisierung, Spezialwissen und hohe Qualität gesetzt und sich damit gegen den aggressiven Wettbewerb aus Billiglohnländern durchgesetzt hat. Nun kommen mit M2M und IoT neue Automatisierungschancen hinzu, mit denen der Mittelstand Prozesse und Services weiter verbessern und Kunden ganz neue Angebote machen kann. Hier will ich eine McKinsey-Studie zitieren: „Das Internet der Dinge kann einen weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen Dollar im Jahr 2025 schaffen. Dies entspräche dann rund 11 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.“

Risiken bei Technologien wie M2M und IoT durch die Nutzung des Internets und der Cloud betreffen nicht nur die Datensicherheit. Bei der IT-Infrastruktur etwa muss eine maximale Verfügbarkeit angestrebt werden. IT-Ausfälle verursachen nämlich nicht nur immense Kosten, sondern beschädigen die Reputation eines Unternehmens und sind schlimmstenfalls sicherheitsrelevant – denken Sie an Krankenhäuser oder Verkehrsleitsysteme. Hier legen wir als Dienstleister höchsten Wert auf die Qualität und Verfügbarkeit unserer IT-Systeme.

IT-DIRECTOR: Im Internet der Dinge entstehen kontinuierlich riesige Datenberge. Was haben die Unternehmen davon – will heißen, wie können sie diese intelligent weiterverarbeiten? Für welche Zwecke lassen sie sich sinnvoll nutzen?
H. Rickmann:
Die Kunst wird es sein, aus den riesigen Datenmengen die richtigen Schlüsse zu ziehen, also passende Algorithmen zu entwickeln. Im Moment haben die Unternehmen damit noch ihre Probleme. Dies zeigt auch Big Data. Firmen sollten sich zunächst einmal damit beschäftigen, auf welche Fragestellungen sie mit der passenden Analyse eine Antwort suchen. Vernetzt beispielsweise ein Transportunternehmen seinen Fuhrpark mit Sensoren, lassen sich mit der richtigen Analyse-Plattform Werte wie Benzinverbrauch, Zustand der Fracht, Position des Fahrzeugs oder Abnutzung der Bremsen analysieren und zentral abrufen. Der Flottenmanager sieht sofort, wenn etwa die Kühlkette einer Ware unterbrochen wurde, der Transporter in die Werkstatt muss oder eine Lieferung verspätet beim Kunden eintrifft und kann in Echtzeit reagieren.

IT-DIRECTOR: Welche Marktteilnehmer bemühen sich um die Etablierung von nationalen und internationalen Standards?
H. Rickmann:
Fakt ist: Wir brauchen unbedingt internationale Standards. Die Partner, mit denen wir IoT/M2M-Lösungen entwickeln, tun alles dafür, Standards zu entwickeln. Warum? Weil sie ihre Speziallösungen einer möglichst breiten Kundschaft verkaufen wollen, aber nicht das Geld und die Kapazitäten haben, für jeden Einsatzweck neue Schnittstellen zu bauen. Die Komplettanbieter, von denen es nur wenige, aber mächtige gibt, versuchen eher dagegen zu halten. Sie setzen darauf, dass sich am Ende ihr „Standard“ durchsetzt und niemand an ihnen vorbeikommt. Ich denke, hier kann am Ende nur der Gesetzgeber helfen und den möglichst besten Standard vorgeben – ohne sich von den Lobbyisten der Verbände beeinflussen zu lassen. Das ist nicht immer ganz einfach.

IT-DIRECTOR: Welche großen Sicherheitslücken existieren aktuell im Internet der Dinge? Und wie lassen sich diese Lücken möglichst schnell und nachhaltig schließen?
H. Rickmann:
Mit IoT wachsen zwei Welten zusammen. Auf der einen Seite die maschinennahe IT, auf der anderen Seite die Vernetzung mit anderen Maschinen bzw. mit Rechenzentren. Neu ist, dass eine Maschine damit wie ein PC mit dem Internet verbunden ist. Und wie alles, was mit dem Internet vernetzt ist, eröffnen sich dadurch neue Angriffsmöglichkeiten. Cyber-Angriffe finden übrigens erschreckend oft statt: Jedes dritte Unternehmen hat heute wöchentlich mit Cyber-Angriffen zu kämpfen. Es gibt aber einen reichhaltigen Pool an Sicherheitsmaßnahmen, den jedes Unternehmen ausschöpfen kann.

IT-DIRECTOR: Können Sie uns hierzu Beispiele nennen?
H. Rickmann:
Ja, dazu zählt mit Sicherheit Abschottung der Systeme, Einschränkung der Zugangsberechtigungen, Einsatz von Verschlüsselungsverfahren und Schärfung des Sicherheitsbewusstseins aufseiten der Belegschaft. Wer das Thema noch gründlicher angehen möchte, kann bereits bei der Auswahl seiner Anlagen und Geräte darauf achten, dass der jeweilige Hersteller Sicherheitskomponenten verbaut hat. Und auch im Hinblick auf die IT-Architektur hat man Gestaltungsmöglichkeiten: Man kann seine IT-Struktur nach dem Defense-in-Depth-Prinzip aufbauen – das bedeutet, dass man verschiedene Schichten mit eigener Sicherheitsbarriere installiert. Ein Angreifer muss sich dann Schicht für Schicht durch das Konstrukt hindurchkämpfen, er steht immer wieder vor einer verschlossenen digitalen Tür.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 09/2016. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Hundertprozentige Sicherheit kann es allerdings nie geben. Die Vorstellung, dass irgendwann alles wasserdicht ist, ist ebenso realitätsfern wie die Vorstellung, dass man nur einmalig Sicherheitsapplikationen implementieren muss und sich dann nicht mehr um das Thema zu kümmern braucht.

IT-DIRECTOR: Welche Vision haben Sie vom digitalisierten Mittelstand? Was hat der Wirtschaftsstandort Deutschland davon?
H. Rickmann:
Irgendwann wird es in Bezug auf die Digitalisierung zwischen Start-Ups, Konzernen und Mittelständlern kaum mehr Unterschiede geben. Der Mittelstand hat es geschafft, seine traditionellen Produkte, die für ihre gute Qualität bekannt sind, mit digitalen Services zu verknüpfen – sei es der Verkauf über den Online-Shop, die Individualisierung der Dienstleistung, die Vernetzung der Maschinen oder die effizientere Gestaltung der internen Prozesse über Cloud-Lösungen. Oder mit digitalen Lösungen, die wir heute noch gar nicht kennen. In meiner Vision wird Digitalisierung über kurz oder lang fester Bestandteil eines jeden Unternehmens sein – egal ob beim alteingesessenen Mittelständler oder beim neu gegründeten Start-up. Die Chance und Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb weiter. 


Hagen Rickmann
Alter: 46 Jahre
Werdegang: Nach Banklehre und Studium arbeitet der gebürtige Bremerhavener seit dem Jahr 2000 in der IT-Industrie. 2002 wurde er Geschäftsführer in der EDS-Gruppe; im Jahr 2008 leitete er u.a. die Integration von EDS in die Hewlett-Packard GmbH. Nach seinem Wechsel zu T-Systems war er dort als Leiter Portfolio, Innovation & Offering Management tätig und zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung von T-Systems für den Geschäftsbereich Service verantwortlich.
Derzeitige Position: Seit dem 1. März 2015 ist Hagen Rickmann Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH.

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