Sinkende Nachfrage

Chipwerte an der Börse unter Druck

Chipfertiger TSMC kürzt seine Umsatzprognose. Nach neuen Schätzungen des Managements wird 2023 ein Umsatzrückgang um 10 Prozent erwartet.

Sinkende Nachfrage

Eine Person betritt den Hauptsitz der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd. (TSMC) in Hsinchu.

Den weltgrößten Chipauftragsfertiger trifft die global zurückgehende Nachfrage nach Smartphones und Computern. Der taiwanesische Konzern erwartet deshalb in diesem Jahr einen stärkeren Umsatzrückgang als bisher.

Auch die Schätzungen für das laufende dritte Quartal blieben hinter der Erwartungen der Analysten zurück. Zudem verschiebt sich der Produktionsbeginn des neuen Werks im US-Bundesstaat Arizona wegen des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften auf 2025, wie das Unternehmen in der Nacht in Hsinchu mitteilte. Die Nachrichten zogen am Donnerstag auch europäische Branchenwerte an der Börse abwärts. TSMC gilt als Gradmesser für die Elektronikbranche, zählt er doch Tech-Riesen wie u. a. Intel, Nvidia und AMD zu seinen Kunden.

Der Umsatz von TSMC wird den neuen Schätzungen des Managements zufolge 2023 um zehn Prozent zurückgehen. Bislang war ein einstelliger prozentualer Umsatzrückgang erwartet worden. Das Investitionsziel von rund 32 Milliarden Dollar bekräftigte das Management.

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