Cloud-Smart-Ansatz

„Cloud smart“ statt Cloud-Chaos

Statt anhaltender Cloud-Euphorie gibt es auch oft Ernüchterung: Statt der erwarteten Vorteile sehen sich IT-Teams mit Datensilos und wachsender Komplexität konfrontiert. Mit dem Cloud-Smart-Ansatz verspricht VMware Lösungen für die hybride Multi Cloud.

Wolke in Vogelkäfig

Datensilos und wachsende Komplexität können im Umgang mit vielen verschiedenen Cloud-Diensten schnell zum Bremsklotz werden.

In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen eine Cloud-First-Strategie ausgerufen und sind übereilt in die Cloud aufgebrochen. Häufig ging die Initiative von der Geschäftsleitung aus, die sich von den Werbeversprechen der Hyperscaler locken ließ. Aber die Cloud ist kein Selbstläufer. Oft lassen sich die angestrebten Einsparungen nur dann erzielen, wenn Services korrekt dimensioniert und vollautomatisiert hoch- und runtergefahren werden – abhängig von der zu erwartenden Auslastung. Das ist kompliziert und erfordert Expertenwissen.

Je mehr Cloud-Anbieter ein Unternehmen einsetzt, desto komplexer wird die Angelegenheit. Jeder Hyperscaler hat seine Besonderheiten, in die sich Mitarbeiter erst einmal einarbeiten müssen. Und jeder bringt auch seine eigene Verwaltungskonsole mit. Am Ende sind IT-Teams mit einer hochkomplexen Infrastruktur konfrontiert, die sich nur noch schwer managen lässt.

Das Ziel: Cloud-smart zu werden

Unternehmen stehen jetzt vor der Herausforderung, das Chaos zu strukturieren, sodass die Multi Cloud tatsächlich zum Business Enabler wird – und nicht zum teuren Bremsklotz. Das Ziel besteht darin, „Cloud-smart“ zu werden. Der Schlüssel dafür ist eine Architektur, die ein konsistentes, sicheres und kosteneffizientes Betriebsmodell über die verschiedenen Cloud-Anbieter und die On-Premises-Infrastruktur ermöglicht.

Naturgemäß haben die großen Hyperscaler kein Interesse daran, Multi-Cloud-smarte Lösungen anzubieten. Sie möchten ihre Kunden möglichst eng an sich binden und ihr Geschäft weiter ausbauen. Daher machen sie es Kunden zwar leicht, Daten in ihre Cloud zu migrieren, aber umso schwerer, sie wieder abzuziehen. Um ein einheitliches, übergreifendes Multi-Cloud-Management zu ermöglichen, müssen Unternehmen also zwangsläufig auf Lösungen von Drittanbietern zurückgreifen. Es gibt vieles, was dabei für VMware – die „Schweiz“ der IT – spricht.

Die alte und die neue Welt verbinden

Die meisten Unternehmen nutzen in ihrem Rechenzentrum vSphere und darauf aufbauende ergänzende VMware-Lösungen für die Virtualisierung, das Management und die Automatisierung. IT-Teams haben über Jahre hinweg Kompetenz in VMware-Umgebungen aufgebaut und sind mit der Administration vertraut. „In die Cloud gehen“ heißt in den allermeisten Fällen nicht, dass die kundeneigenen Rechenzentren ganz verschwinden. Vielmehr setzen sich hybride Szenarien durch. Denn es wird immer Anwendungsfälle geben, für die man lokale Installationen braucht: Sei es, weil man sensible Daten aus Compliance-Gründen unter Kontrolle behalten möchte oder weil eine Anwendung latenzkritisch ist. Wenn Unternehmen auch in der Cloud auf VMware setzen, können sie sowohl ihre On-Premises-Infrastruktur als auch Cloud Services einheitlich managen – so, wie sie es seit Jahren gewohnt sind.

Mit Expertise zum Cloud-smart-Ansatz

Nicht jede Lösung ist für jedes Unternehmen gleichermaßen geeignet. Es kommt darauf an, den individuell besten Weg zu ermitteln. Dabei ist es empfehlenswert, sich von einem unabhängigen Dienstleister wie z.B. Softwareone beraten zu lassen. Im ersten Schritt ist es wichtig, die aktuelle Situation zu analysieren und eine Bestandsaufnahme zu machen. Aus den individuellen Voraussetzungen und Anforderungen entsteht eine Roadmap. Grundsätzlich ist es wichtig, ergebnisoffen zu denken. Manchmal kann es tatsächlich kostengünstiger sein, Workloads On-Premises zu behalten und wieder vom initial favorisierten Cloud-Gedanken abzuweichen.

Wenn die Anforderungen geklärt sind und der Lösungsfahrplan feststeht, geht es an die Umsetzung. Dabei ist es wichtig, ein Projektteam aus Spezialisten aller relevanten Fachgebiete zusammenzustellen. Wer das im eigenen Haus nicht leisten kann, lässt sich am besten von einem externen Dienstleister unterstützen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 6/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Cloud-smart zu sein heißt nicht gleich Cloud um jeden Preis. Vielmehr geht es darum, für jeden Anwendungsfall die jeweils beste Lösung zu finden – sei es in der Public Cloud, der Private Cloud oder On-Premises. Dafür müssen Unternehmen in der Lage sein, Workloads flexibel zwischen den verschiedenen Umgebungen zu verschieben und einheitlich zu managen.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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