SAP und T-Systems koppeln ihre Clouds.
„Wir machen es unseren Kunden jetzt einfach: Sensorik anbringen und einschalten. Auf diese Weise lässt sich das Internet der Dinge für die Prozessautomatisierung nutzen“, sagt Adel Al-Saleh, CEO von T‑Systems auf der Hannover Messe. Die Lösung sei sofort verfügbar.
Den Start mache eine Lösung für die Logistik. Das Telematikmodul erkenne nicht nur die Position von Gütern via GPS, sondern auch ihre Geschwindigkeit. Darüber hinaus liefere es auch Daten zu Stößen und der Temperatur. Weitere Geräte sollen folgen. Dazu zähle etwa einen Bestellknopf. Oder: ein Modul, das Daten an Maschinen erfasst. Und für die Logistik gebe es künftig ein digitales Etikett.
Komponenten wie diese sammeln Daten und übermitteln die Informationen verschlüsselt an die IoT-Plattform von T-Systems. Mit dem Koppeln ihrer Clouds gelangen nun diese Daten automatisch in SAP Leonardo IoT. Kunden sollen so ihre Prozesse mit Systemen wie S/4Hana verbessern.
Das Internet der Dinge ist wichtiger Bestandteil der Telekom-Strategie. Im Fokus stehen dabei die produzierende Industrie und die Logistikbranche. Denn bis 2020 gibt es weltweit voraussichtlich rund 30 Milliarden Sensoren. Rund 40 Prozent aller Daten werden dann aus Maschinen und Fahrzeugen stammen.
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