Nach der Einführungsphase sollen die zunächst auf 100 Mitarbeiter begrenzten Lizenzen erweitert werden.
Die Einführung der Plattform erfolgt im Rahmen des laufenden Programms „Verwaltung 4.0“, das weitere 27 Projekte umfasst. Das Programm zielt darauf ab, Görlitz‘ Verwaltung auf moderne Füße zu stellen und fit für die Zukunft zu machen. Der Anbieter setzte sich im öffentlichen Ausschreibungsverfahren aufgrund der Erfüllung aller Funktionsmerkmale und des besten Preis-/Leistungsverhältnisses durch. „Unser Use Case ist der Transport von Daten und Dokumenten zu an Verfahren beteiligten Partnern, Firmen, Bürgern und anderen Institutionen, ohne dafür E-Mails zu nutzen. Die Haupttreiber sind Datenschutzaspekte und -volumina, was auch automatisierte Löschprozesse erfordert“, erklärt Olaf Windisch, Anwendungsbetreuer des Landkreises Görlitz. Hierfür habe der Cloud-Anbieter eine Löschplattform zur Verfügung gestellt, die Daten nach den notwendigen Löschfristen automatisch lösche.
Zum Tragen kamen u.a. die eigene IT-Infrastruktur des Anbieters, die ausschließlich auf zertifizierte Rechenzentren in Deutschland setzt, die Option auf einen dedizierten Server sowie die Client-seitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die unbefugte Zugriffe ausschließt und die Schlüsselhoheit der Dateneigentümer garantiert. Offene Schnittstellen und Restful API ermöglichten die einfache Implementierung in die bestehe IT-Landschaft im Landratsamt; geräteübergreifende Nutzungsmöglichkeiten sowie eine hochverfügbare, skalierbare Architektur machen die Plattform immer und überall verfügbar. „Spätestens in der Langzeitperspektive wird dieser Aspekt besonders relevant. Denn nach der Einführungsphase sollen die zunächst auf 100 Mitarbeiter begrenzten Lizenzen erweitert werden“, gibt Windisch Einblick in die nächsten Projektschritte. „Nicht zuletzt verbinden wir modernes Arbeiten in unserem Landkreis mit benutzerfreundlichen, intuitiv bedienbaren Programmen und der Option, die Cloud mit unserer eigenen Corporate Identity zu versehen. Mit der Akzeptanz auf Anwenderseite steht und fällt schließlich der Erfolg einer IT-Lösung.“
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