Grüne Zukunft

Der Schlüssel zur Energiewende

Technologische Innovationen sind ein Schlüssel für die regenerative Energiewende. Sie bieten konkrete Lösungen für unlösbar scheinende Herausforderungen und sind damit nicht nur Visionsträger einer grünen Zukunft, sondern auch Motivation, die Veränderung aktiv anzugehen und Energiesicherheit zu gewährleisten.

Nachhaltige Solarenergie

Mit Photovoltaikanlagen können auch private Bauherren einen wichtigen Beitrag zur Transformation des Energiesystems leisten.

Wenn Hitzeperioden, Dürren oder Überschwemmungen die Nachrichten dominieren und sich der Einzelne im Angesicht der globalen Problemlage völlig hilflos fühlt, kann Nachhaltigkeit schnell mit Resignation verbunden sein. Umso wichtiger sind konkrete Ideen, die zur Umsetzung der Klimaschutzziele des Pariser Abkommens und Green Deals beitragen.

In ihrem jüngst veröffentlichten REPowerEU-Plan hat die Europäische Union technologischen Innovationen eine entscheidende Rolle für Klimaschutz und Energiesicherheit zugewiesen. Und auch die Digitalstrategie der Bundesregierung sieht die IT als das Werkzeug für die Transformation – sei es durch die Analyse von Umweltdaten oder eine effizientere Energienutzung durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Softwarelösungen.

Tiefgreifende Veränderungen

Die IT ist damit eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende, die selbst tiefgreifende strukturelle Veränderungen verursacht. Denn der Wechsel von einer zentralisierten Energieerzeugung mittels fossiler Brennstoffe auf dezentrale Energieressourcen wie Wind und Sonne, die natürlichen Schwankungen unterliegen, macht eine Umstellung der Betriebstechnologie unabdingbar. Damit Unternehmen diesen Transformationsprozess erfolgreich gestalten können, benötigen sie ein stabiles institutionelles Umfeld. An dieser Stelle ist die öffentliche Hand in der Verantwortung, Investitionen zu sichern und durch Projektfinanzierung und Forschungsförderung weiter anzuregen.

Die Umgestaltung des Energiesystems hängt von drei Parametern ab. Das ist erstens ein Technologiemix, der Teilnehmer bedarfsabhängig über einen möglichst großen geographischen Bereich vernetzt. Zweitens eine automatisierte Infrastruktur, die die steigende Anzahl an privaten und unternehmerischen Energieerzeugern verbindet. Um drittens eine möglichst schlanke und agile Steuerung aufzubauen, bieten sich autonome Funktionen und Internet-of-Things-Systeme an. Diese können den Prozess von der Energieerzeugung bis zur Nutzung unter der Annahme stark steigender Komplexität am Effizientesten abbilden. Wie in anderen Sektoren auch, wird die Qualität der verfügbaren Daten deshalb entscheidend für die Sicherheit der Systeme sein.

Science-Fiction?

Intelligente Häuser, private Stromerzeuger und Autos als Energiespeicher – die Entwicklungen der nächsten Jahre muten ein bisschen wie Science-Fiction an. Die Komplexität, die mit diesen Veränderungen einhergeht, wird im exponentiellen Wachstum der Datenmengen sichtbar werden. Daten, die zudem in Echtzeit analysiert werden müssen, um die Energieverteilung zu steuern und Prognosen über Verbraucher- und Produzentenverhalten mit in die Analysen einfließen zu lassen. An dieser Stelle leistet etwa Dell mit selbstlernenden Systemen, Künstlicher Intelligenz und der dazugehörigen IT-Infrastrukturbasis in Form von energieeffizienten Supercomputern einen Beitrag für die Transformation.

So wird die Optimierung von Verbrauchern und Versorgungsunternehmen sowie die Planung von Lastsituationen und Technologiesimulationen möglich. Alles mit dem Ziel, die natürlichen Schwankungen regenerativer Energiesysteme bestmöglich auszugleichen und für effiziente Energiespeicherung sowie Verteilung zu sorgen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Eine greifbare Vision

Mehr denn je hängt das Gelingen der Energiewende von Menschen ab, die sich für Nachhaltigkeitsthemen begeistern und engagieren. Das können im Kleinen regenerative Energieträger wie privat gebaute Photovoltaikanlagen sein und im Großen die dazu passenden politischen Rahmenbedingungen. Nur so wird das CO2-neutrale Energiesystem der Zukunft auch für alle Bürger im ausreichenden Maße bezahlbare Energie bereitstellen können.

Bildquelle: Getty Images/ iStock / Getty Images Plus

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