HP soll Betrieb von und Support für Rechenzentrum, Server, Speichersysteme und Datenbanken des DPMA sowie für die Anwendungen des Amtes leisten. Zu diesen gehören die amtseigenen Inter- und Intranet-Auftritte sowie E-Mail-, Messaging- und Collaboration-Systeme. Zudem will HP die höchstmögliche Verfügbarkeit von Depatis sicherstellen, der DPMA-Anwendung für die elektronische Patentrecherche und -anmeldung.
Die Internet-Anwendung Depatis will Rechercheuren, Patentanmeldern und anderen Interessierten die Nutzung von Dienstleistungen des DPMA erleichtern: Die Benutzeroberfläche der Software soll so einfach zu bedienen sein, dass selbst Recherche-Neulinge wie Schüler, Studenten oder Unternehmensgründer die Patentdatenbanken des DPMA durchsuchen und eigene Patentanmeldungen einreichen können.
Das Deutsche Patent- und Markenamt ist in Deutschland für die Erteilung und Verwaltung gewerblicher Schutzrechte verantwortlich. Zudem stellt das Amt Informationen über erteilte Schutzrechte zur Verfügung. Es bearbeitet rund 60.000 Patent- und 64.000 Marken-Anmeldungen im Jahr und ist damit das größte nationale Patentamt in Europa. Das DPMA beschäftigt derzeit rund 2.550 Angestellte an den drei Standorten München, Jena und Berlin.
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