Der Faktor Mensch muss gerade im Bezug auf die Sicherheit eines Unternehmens auf allen Ebenen mitgedacht werden.
Das Problem mangelnder IT-Security ist allgegenwärtig – vor allem seit Beginn des russischen Angriffskriegs. Cyberattacken auf die Ukraine haben sich seitdem vervielfacht, fast täglich gibt es neue Schlagzeilen. In Teilen haben auch Unternehmen in Deutschland auf die global verschärfte Bedrohungslage reagiert, Budgets erhöht und Tools modernisiert. Gereicht hat das aber vielerorts nicht, denn auch Angreifer agieren professioneller.
Wichtig ist daher, den Faktor „Mensch“ auf allen Ebenen mitzudenken. Das beginnt schon bei Führungskräften. Eine Studie von Tata Consultancy Services etwa belegt, dass sich nur vier von zehn Führungskräften dem Thema „Cybersecurity“ aktiv widmen. Mehr als ein Drittel der Befragten ist unsicher, ob schwerwiegende finanzielle Folgen eines Vorfalls in den nächsten drei Jahren vermieden werden können. Ein Report von Agari und Phishlabs zeigt außerdem eine Zunahme von Phishing-Angriffen – auch Mitarbeiter müssen also transparent informiert und modernen Standards entsprechend geschult sein, um nicht selbst zum Sicherheitsrisiko zu werden.
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Dazu kommt der omnipräsente Fachkräftemangel – viele IT-Teams sind überlastet, Kollegen sind Mangelware. Doch sind gerade sie es, die Lücken in Sicherheitskonzepten schließen und im Notfall am besten reagieren könnten. Fest steht: Führungskräfte und Mitarbeiter müssen als eine Art „Human Firewall“ agieren, um eine ausreichende IT-Sicherheit in Unternehmen zu gewährleisten.
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