Kommentar von Tim Schütte, Lifesize

Die Qual der Wahl

Ein Kommentar von Tim Schütte, Sales Director Central Eastern Europe bei Lifesize, über die Möglichkeiten einer Videotelefonie-Raumanlage und entsprechende Alternativen

Tim Schütte, Lifesize

Tim Schütte ist Sales Director Central Eastern Europe bei Lifesize.

Immer mehr Unternehmen treffen die Entscheidung, in Videotelefonie zu investieren. Sie stehen zunehmend unter Kostendruck. Mit Videotelefonie als Alternative zur Geschäftsreise können Unternehmen Reisekosten sparen und gleichzeitig weiterhin mit Konkurrenten auf dem Weltmarkt mithalten. Hochwertige Videokonferenz-Lösungen stellen sicher, dass Geschäftsbeziehungen nicht unter dem Sparkurs leiden. Der Austausch via Bild und Ton kommt einem persönlichen Treffen gleich. Doch auch wenn die Entscheidung für Videotelefonie leicht fällt: Die Umsetzung ist es nicht. Unternehmen haben mittlerweile eine breite Palette an Videokonferenz-Lösungen zur Auswahl. Sie müssen sich einen Überblick über das Angebot verschaffen, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. Die perfekte Lösung per se gibt es nicht. Maßgeschneiderte Produkte liegen im Trend.

Unternehmen haben die Wahl zwischen Hardware- und Software-Endpunkten. Bei Hardwarelösungen handelt es sich oft um fest installierte Systeme. Ein Beispiel wären Videokonferenz-Raumanlagen. Hier werden Besprechungszimmer komplett nach den Anforderungen der Videotelefonie-Lösung eingerichtet. Ein anderes Beispiel sind All-in-one-Lösungen wie die Lifesize Unity 2000. Sie sind auf dem Markt im Vergleich zu Raumanlagen zunehmend gefragt. Unternehmen müssen bei ihnen Ausstattung wie Monitore und Mikrofone nicht separat erwerben. Sie bekommen das Equipment zusammen mit dem Videokonferenz-System in einem maßgeschneiderten Komplettpaket. Hardware-Endpunkte sind auch dann bei Unternehmen häufig der Favorit, wenn sie bereits über eine erste IT-Infrastruktur für Videotelefonie verfügen. Sie wollen ihre hauseigene Ausstattung weiterhin nutzen, d.h. diese mit einfachen Mitteln erweitern, anstatt neu aufzusetzen.

Firmen, die noch keine Videokonferenz-Lösungen besitzen, entscheiden sich hingegen oft für Softwarelösungen. Die Implementierung dieser Systeme ist im Vergleich zur Anschaffung einer Raumanlage günstiger. Darüber hinaus bedarf ihr IT-Support keiner spezifischen Fachkenntnisse. Unternehmen können Hosting und Gewährleistung des Datenschutzes bei cloud-basierten Lösungen sogar gänzlich auslagern.

Je nachdem, ob sich Unternehmen für Hardware- oder Software-Endpunkte entscheiden, gestaltet sich der Aufwand ihrer Installation. Die Einrichtung von beispielsweise Raumanlagen nimmt in der Regel viel Zeit in Anspruch. Sie sind daher zunehmend nicht mehr State of the Art. IT-Administratoren müssen hier eine Vielzahl an Komponenten besorgen: angefangen bei Kameras über Displays bis hin zu Telefonen und Audiogeräten. Diese Elemente werden separat bestellt und müssen einzeln montiert werden. Die All-in-one-Lösungen lassen sich hingegen ohne großen Aufwand und ohne IT-Kenntnisse innerhalb weniger Minuten aufstellen oder abmontieren.

Noch einfacher gestaltet sich die Installation von Software-Endpunkten. Bei cloud-basierten Lösungen müssen Unternehmen dafür nur die jeweilige Software heruntergeladen. Sie erhalten automatisch alle gewünschten und zentral voreingestellten Einstellungen aus der Cloud. Der Kauf und die Installation der Software-Endpunkte sind generell günstiger als die von Raumanlagen. So bieten cloud-basierte Systeme oder Softclients für mobile Geräte eine ähnlich hohe Bild- und Tonqualität zu dem Zwanzigstel des Preises eines herkömmlichen Raumsystems.

Raumanlagen gelten jedoch als Prestige-Objekt. Hier spielt Geld keine Rolle. Firmen müssen sich überlegen, ob eine Investition in eine solche Anlage für sie wirtschaftlich vertretbar ist. Reisekostensenkung, CO2-Reduktion und Präsenz im Ausland erreichen sie auch mit Videotelefonie über Software-Endpunkte.

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