James Soames: „Satellitenbreitband bietet eine Möglichkeit, sich mit dem Internet zu verbinden, ohne dass eine herkömmliche Kabelverbindung erforderlich ist.“
ITD: Herr Soames, wie genau funktioniert satellitengestütztes Breitbandinternet?
James Soames: Es bietet eine Möglichkeit, sich ohne eine herkömmliche Kabelverbindung mit dem Internet zu verbinden. Stattdessen kann über eine auf dem Gebäude installierte Satellitenschüssel eine Internetverbindung hergestellt werden.
ITD: Was sind die Vor- und Nachteile von Satelliteninternet?
Soames: Die Verfügbarkeit ist der größte Vorteil. Verbraucher können von überall aus auf Internetdienste zugreifen, selbst an entlegenen Orten. Obwohl die Entwicklung des Satelliteninternets anfangs wesentlich teurer war als das Kabelinternet, ist es heute viel günstiger als die Installation von Glasfaserkabeln. Außerdem nimmt die Installation nur wenig Zeit in Anspruch. Ein Nachteil des Satelliteninternets, etwa im Vergleich zu Glasfaserverbindungen, ist wohl die längere Latenzzeit (etwa 600 Millisekunden), weil das Signal erst in den Weltraum hinauf und wieder hinunter geleitet werden muss.
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ITD: Inwiefern ist ein Satellitenbreitbandzugang auch für Unternehmen interessant?
Soames: Da die Welt immer vernetzter wird, bieten sich immer mehr Vernetzungsoptionen als praktikable Lösungen für Unternehmen an. Viele dieser Lösungen sind aber nur unter bestimmten Umständen effektiv. Vielen IoT-Konnektivitätsoptionen mangelt es an Geschwindigkeit und Leistung oder sie verfügen einfach nicht über die für das Unternehmen erforderlichen Reichweitenfunktionen. Hier wird das Satelliteninternet besonders relevant. Die Fähigkeit von Satelliten-Konnektivitätslösungen, Gebiete zu erreichen, die mit anderen Methoden schlichtweg nicht erreichbar sind, macht Satelliten zur idealen Wahl, wenn es etwa um abgelegene Geschäftsaktivitäten geht, und zu einer zuverlässigen Wahl, wenn sie als Backup für andere Lösungen eingesetzt werden.
Bildquelle: Konnect