Für seine Strategie, die Komplexität der IT-Landschaft zu reduzieren und dabei Kosten zu optimieren, hat Miele bereits entsprechende Weichen gestellt.
Die neue Kommunikationslösung ist Teil der IT-Gesamtstrategie von Miele, unternehmensweit eine durchgängige und einheitliche Systemlandschaft zu etablieren. Miele verfolgt dabei eine Dual-Vendor-Strategie und baut künftig auf Microsoft-Technologien in Verbindung mit SAP-Lösungen für das Daten- und Prozessmanagement. „Wir wollten die Komplexität und Kosten des IT-Betriebs durch den Einsatz von Standardprodukten reduzieren und vereinfachen. Microsoft bietet dafür mit seinen State-of-the-Art-Technologien die beste Voraussetzung“, sagt Christian Grotowsky, CIO bei Miele. „Mit den Microsoft-Technologien erhalten wir nun eine zeitgemäße Infrastruktur, die uns auch im Hinblick auf künftige Anforderungen größtmögliche Flexibilität bietet.“
Die neue Communication- und Collaboration-Plattform soll in Verbindung mit Microsoft Sharepoint und im weiteren Verlauf mit dem Lync Server für mehr Effizienz und Produktivität in der Zusammenarbeit sorgen. So können Miele-Mitarbeiter durch Sharepoint künftig standortunabhängig gemeinsam Dokumente bearbeiten. Der Lync Server bietet zahlreiche Funktionen, die die Kommunikation der Mitarbeiter vereinfacht. Miele nutzt zunächst die Funktionen Webkonferenzen und Online-Meeting, um so in Echtzeit und unmittelbar Informationen unternehmensweit auszutauschen. Erste Sharepoint-Anwendungen sollen bereits in den kommenden sechs Monaten in Betrieb gehen. Der Going-Live für Outlook/Exchange findet bis zum Juli 2012 statt.
„Wir haben Miele von der Leistungsfähigkeit und Flexibilität unserer Technologien überzeugt“, erläutert Thomas Schröder, Geschäftsführer Großkunden und Partner, Microsoft Deutschland GmbH. „Mit unserem Lösungsportfolio bieten wir Miele die Option und künftig Wahlfreiheit, sowohl on-premise als auch cloud-basiert zu arbeiten.“ Einer aktuellen Studie von Techconsult zufolge, liegt der derzeitige Marktanteil von Microsoft Exchange, Kern des Angebots, in deutschen Anwenderunternehmen bei gut 65 Prozent im Umfeld der installierten Groupware-Lösungen, mit steigender Tendenz bis 2013.
Für seine Strategie, die Komplexität der IT-Landschaft zu reduzieren und dabei Kosten zu optimieren, hat Miele bereits entsprechende Weichen gestellt. Im vergangenen Jahr konsolidierte Miele seine Serverinfrastruktur durch den Wechsel von VMware zu Microsoft Windows Server 2008 R2 Hyper-V. Seitdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seine IT-Ausgaben in diesem Bereich reduzieren können. Der Rollout von Windows 7 und Office 2010 werde in den kommenden Monaten abgeschlossen. Im Datenbankbereich setzt Miele künftig auf den SQL Server, dabei wurden erste SAP-Systeme bereits auf Windows Server und SQL Server migriert. Derzeit wird die von Microsoft und SAP gemeinsam entwickelte Lösung – Duet – evaluiert, um die beiden Welten optimal miteinander zu verbinden.
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