Die Collaboration-Welle erfasst die Unternehmen weltweit. Viele Organisationen sind bereits erfolgreiche Mitspieler oder stehen an der Schwelle, hier einzusteigen. Dies bekräftigt eine aktuelle Studie der Pierre Audoin Consultants (PAC) – sie besagt, dass die Verbesserung der Collaboration oben auf der Aufgabenliste der ICT-Verantwortlichen rangiert: Acht von zehn Managern ordnen ihr eine hohe Relevanz in ihrer Strategie zu.
Geschwindigkeit und Beweglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Unternehmen, um an der globalen Vernetzung teilzunehmen. Zu ihren weiteren Anforderungen in diesem Umfeld gehören der immense Wartungsaufwand von heterogenen, lokal betriebenen IT- und Kommunikationslandschaften, die fehlende Skalierbarkeit der Kapazitäten bei Auslastungsspitzen sowie Fusionen und Übernahmen.
Dynamische Leistungen aus der privaten Wolke
Bezugsmodelle aus der Wolke adressieren diese und weitere Bedarfspunkte. Die dynamisch bereitgestellten Leistungen richten sich in puncto Systemleistung, Nutzerzahl, Funktionsspektrum und Service auch kurzfristig nach dem aktuellen Geschäftsbedarf. Das zahlt sich für den Kunden aus, denn Kapital bindende Investitionen werden in variable Kosten umgewandelt. Darüber hinaus entfallen Leerkapazitäten und auftretende Lastspitzen werden schnell bewältigt.
Dynamic Services for Collaboration (DSC) von T-Systems bieten diese dynamisch bereitgestellten Leistungen und gelangen aus der privaten Wolke zum Kunden. Dieses Portfolio stellt hoch standardisierte, kostengünstige Dienste und virtuelle Plattformen für unternehmensübergreifende, weltweite Zusammenarbeit bereit, inklusive Integrationsmöglichkeit in bestehende Office-Umgebungen. Auch vorhandene IT- und Legacy-Systeme sowie Applikationen können in die DSC-Kollaborationslandschaft integriert werden.
Lösungskette für sichere Collaboration
Das DSC-Portfolio hat seinen Ursprung in der strategischen Partnerschaft von T-Systems und Microsoft. Der Redmonder Konzern stellt in diesem Rahmen seine Productivity Suite aus Microsoft Exchange, Lync und SharePoint 2010 bereit. Sie gibt dem Nutzer eine Lösungskette an die Hand, die alle Komponenten für Collaboration über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg liefert: vom Messaging durch E-Mail- und Kalenderfunktion über die nahtlose Zusammenführung aller Kommunikationskanäle, Präsenzinformationen und ad-hoc-Konferenzen bis zur sicheren Arbeit mit Web- und Collaboration-Funktionen sowie einer strukturierten Datenverwaltung. Der ICT-Provider aus dem Telekom-Konzern steuert die gesamte Umgebung aus sicheren deutschen Twin-Core-Rechenzentren und integriert sie aus der dort betriebenen sicheren Private Hosted Cloud in die ICT-Infrastruktur der Kunden.
Ab einem Bedarf von 5.000 Anwendern erhält der Kunde mit DSC ein ICT-Paket in einer Single-Tenant-Umgebung, das dynamisch auf die variierenden Geschäftsprozesse ausgerichtet ist. Zum Spektrum gehören Service Level Agreements, die eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent an 365 Tagen, rund um die Uhr, vertraglich zusichern sowie ein optionaler Helpdesk von T-Systems und weitere optionale Leistungen als zentrale Anlaufstelle.
Christof Adam, Offering Manager für DSC bei T-Systems, im Kurzinterview.
Welcher Bedarf hat Sie motiviert, dieses Angebot aufzustellen?
Christof Adam: Unser Antrieb für DSC war das Interesse unserer Großkunden an Cloud-Lösungen, die auch eine Anpassung an die vorhandene IT-Landschaft zulassen. Darüber hinaus galt es, die Standardisierung und Industrialisierung zu steigern, um für unsere Kunden Skaleneffekte zu ermöglichen. Dies senkt die Kosten und erhöht die Qualität.
Des Weiteren ist den Kunden wichtig, ihre mit Microsoft verhandelten Enterprise Agreements beizubehalten und schon einmal erworbene Lizenzen nicht erneut bezahlen zu müssen – auch dies ermöglichen wir mit DSC.
Nicht zuletzt verlangen unsere Kunden von ihrem Provider Expertise, Branchenkenntnis, lokale Verfügbarkeit, technologische Qualität und Innovationskraft und möchten sich darauf verlassen können, dass dieser finanziell abgesichert ist.
Bitte übersetzen Sie den Begriff „Dynamic Services for Collaboration“ in die Unternehmenspraxis.
C. Adam: In ihrer täglichen Arbeit nutzen die Anwender intern und auch über Unternehmensgrenzen hinweg weltweit effiziente Collaboration in Echtzeit und bewältigen so Aufgaben jeder Größe. Web-Konferenzen und virtuelle Projekträume für die Zusammenarbeit von verteilten Teams helfen, jede geographische Distanz zu überwinden.
Auch im Hinblick auf die immer aktuelle Frage der Kostengestaltung ergeben sich attraktive Möglichkeiten: Die Unternehmen zahlen nach dem pay-per-use-Prinzip und es besteht keine Mindestlaufzeit für einzelne Accounts; die Mindestabgabemenge wird kundenspezifisch vereinbart. Auf diese Weise wandeln sich Kapital bindende Investitionen in variable Kosten.
In punkto Serverleistung kann die ICT des Kundenunternehmens flexibel und synchron zu seinem Kerngeschäft wachsen oder sich verkleinern. Wir gewährleisten gemäß unserer zugesicherten Service Level, dass die Hardware-Ressourcen variabel für alle User vorhanden sind – gleich, wie viele es sind. Systemadministratoren können bei Bedarf automatisch die virtuell basierten Server zu- oder abschalten. Dieses sogenannte Pooling von Ressourcen reduziert die Betriebskosten im Vergleich zu klassischen Betriebsmodellen. Zusammenfassend hält dieses Angebotspaket dem Kunden den Rücken frei, um sich auf sein Kerngeschäft zu fokussieren.
Es ist von einer Single-Tenant-Umgebung die Rede – was ergibt sich daraus für den Anwender?
C. Adam: Im Gegensatz zu einer sogenannten Multi-Tenant-Umgebung, für mehrere Kunden und mit begrenzter Funktionsnutzung der Applikationen, bietet die Single-Tenant-Umgebung einen exklusiven Zugang zu den Applikationen und die volle Nutzung der Funktionen. So profitiert der Nutzer von hoher Performanz und Sicherheit, inklusive Datenschutz.
Flexible Kostengestaltung wird von einigen Anbietern propagiert – wie grenzen Sie sich ab?
C. Adam: Zu unseren Instrumenten gehören Preisbenchmarks – zum einen sind wir während der Vertragslaufzeit offen dafür. So nehmen wir Anpassungen vor, wenn ein Benchmark anzeigt, dass inzwischen neue Marktpreise gelten. Zum anderen führen wir interne Preisbenchmarks durch und sind so in der Lage, wettbewerbsfähige Preise aufrecht zu erhalten. Derzeit kostet DSC mit Lync, Exchange und Sharepoint im Bundle bei uns ab einer Anzahl von 10.000 Nutzern nur 6,80 Euro pro User und Monat, ab 50.000 Nutzern sinkt der Preis sogar unter fünf Euro. Darüber hinaus stellen wir die notwendigen Tools bereit, um ein Kostenmanagement im Kundenunternehmen zu ermöglichen.
Weitere Informationen unter: www.t-systems.de/ucm
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