Krankenhäuser werden digitaler

Doch was ist mit der Cybersicherheit?

Der Gesundheitssektor kämpft mit neuen Cybersecurity-Herausforderungen, die fatale Folgen haben können. Doch Privileged Access Management (PAM) schafft an dieser Stelle Abhilfe.

Digitalisierung im Krankenhaus

Wie viele Bereiche der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) steht der Gesundheitssektor zunehmend im Fokus der Cyberangreifer.

Immer mehr Tools werden in das bestehende Krankenhausnetzwerk integriert, darunter auch vernetzte Geräte, die aus dem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken sind. Sie sind Teil des Internet of Medical Things (IoMT), die es intensiv zu schützen gilt, da sie Cyberkriminellen oft als Einfallstore in das Netzwerk der Gesundheitsorganisationen bieten. Gelingt Hackern der Zugang zum System über ein ungesichertes IoMT-Gerät, können sie sich leicht im Netzwerk ausbreiten und sensible Patientendaten abgreifen oder sogar die Einrichtung lahmlegen.

Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen kämpfen zudem mit Personalengpässen sowie strikten Budgets, die sich auch auf die IT- und Security-Abteilungen auswirken. Die Teams sind unterbesetzt und oft überlastet, da sie sich um den Schutz der komplexen Infrastruktur sowie um Insider-Bedrohungen kümmern müssen, denn branchenübergreifend sind 63 Prozent der Vorfälle auf Fahrlässigkeit zurückzuführen. Das liegt u.a. daran, dass das medizinische Personal weder Zeit noch das Wissen hat, sich mit der Sicherheit der von ihnen verwendeten Technologien auseinanderzusetzen. PAM-Lösungen, wie sie beispielsweise Wallix anbietet, können hierbei Schutz bieten und gleichzeitig die internen Teams entlasten. Noch dazu sind sie effektiv, ohne eine kostenintensive Überholung des bestehenden Netzwerks zu benötigen.

Sicherheit steigern – ohne kritische Prozesse einzuschränken

Die Vielzahl an vernetzten Geräten sowie internem und externem Personal, das Zugang zu bestimmten Daten braucht, bringt traditionelle Firewalls und Endpoint-Lösungen an ihre Grenzen. PAM setzt genau dort an, indem alle Zugänge zum Organisationsnetzwerk zentral verwaltet werden und klar definiert wird, welche Nutzergruppe über welche Berechtigungen und Zugänge verfügen. Dabei wird der Workflow der unterschiedlichen Berufe jedoch nicht eingeschränkt, denn die Sicherheitsteams können detailliert festlegen, welche Berechtigungen beispielsweise Ärzte im Vergleich zu Systemadministratoren besitzen. In Verbindung mit einem robusten Identity Management wird so der unbefugte Zugriff verhindert.

Angenommen, ein Hacker kann die Firewall umgehen und erhält Zugang zu einem IoMT-Gerät: Sobald er versucht, von diesem aus auf sensible Daten im Netzwerk zuzugreifen, erkennt eine PAM-Lösung die fehlenden Berechtigungen und kann – in Echtzeit – Warnungen ausgeben oder die Sitzung automatisch schließen. Durch die Möglichkeit, Sitzungen nachzuverfolgen oder gar aufzuzeichnen, lassen sich nicht nur Angriffe rekonstruieren, sondern auch die Compliance mit den relevanten Sicherheitsrichtlinien, wie dem branchenspezifischen Sicherheitsstandard B3S, nachweisen. Mit sicheren Lösungen wie PAM und regelmäßigen Cybersicherheitsschulungen sind Gesundheitseinrichtungen bestens gerüstet, um in einer digitalen Welt zu funktionieren und externe Bedrohungen abzuwehren.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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