Kosten sparen, Kapazitäten besser nutzen, die Verfügbarkeit erhöhen und die Flexibilität steigern – dies sind einige der wichtigen Themen, mit denen sich IT-Manager beschäftigen. Neue Perspektiven zur Adressierung dieser und weiterer Herausforderungen rund um die Gestaltung und Modernisierung der IT bietet die Virtualisierung.
Was ist Virtualisierung?
Virtualisierung ist ein Sammelbegriff für zahlreiche Methoden, mit denen die Ressourcen eines Computers (vor allem eines Servers) für verschiedene Anwendungsgebiete aufgeteilt werden können. So ist es damit zum Beispiel möglich, ein ganze Reihe von verschiedenen PC-Umgebungen voneinander getrennt auf ein und demselben Computer auszuführen. Auf diese virtuellen PCs wird dabei wie auf einen realen Computer zugegriffen.
Was ist Desktopvirtualisierung?
Desktopvirtualisierung bietet flexibles, ortsunabhängiges Arbeiten durch die Nutzung eines “simulierten” Desktops. Er befindet sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner, sondern wird jeweils per Unternehmens-LAN oder Internet auf ein Endgerät übertragen.
Benutzer können von einem beliebigen Gerät flexibel auf ihr persönliches Windows zugreifen. Sie haben jederzeit verfügbaren Zugriff auf ihre Anwendungen und Daten über unterschiedliche Geräte wie Notebooks, Smartphones, Tablets und PCs im Homeoffice.
Mit Desktopvirtualisierung sind Anwendungen, Daten und persönliche Einstellungen jedes Anwenders immer zugriffsbereit. Außerdem ist der Zugriff auf mehrere Windows-Umgebungen (Entwicklung - Test, Geschäft - Privat) über dasselbe Endgerät möglich. Darüber hinaus können Unternehmen den Mitarbeitern erlauben, ihre selbst erstandene Hardware für private und berufliche Zwecke einsetzen.
Was ist Servervirtualisierung?
Der virtuelle Desktop bringt Effizienzgewinne für die Mitarbeiter, ein virtueller Server erlaubt dies für die IT-Abteilung. Servervirtualisierung erlaubt auf einem realen Server eine Vielzahl von separaten vietuellen Servern. Das sind Betriebssystemumgebungen in Form von virtuellen Maschinen (VMs), die vom realen Host-Server logisch isoliert sind.
Dies erlaubt es, die zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Hardware, Speicherplatz und so weiter besser auszunutzen. Damit werden Kosten und Strombedarf verringert sowie Verfügbarkeit und Flexibilität erhöht. Gleichzeitig bleiben die Isolation und Sicherheit der virtuellen Betriebssysteme erhalten.
Die Virtualisierungstechnologie von Microsoft
Die von Microsoft entwickelte Virtualisierungstechnologie Hyper-V lässt sich sowohl zur Virtualisierung von Serversystemen als auch zur Desktopvirtualisierung mittels “Virtual Desktop Infrastructure (VDI)” nutzen.
Mit VDI können Benutzer per Netzwerkverbindung auf ihre persönlichen Desktops zugreifen, die im Rechenzentrum des Unternehmens als virtuelle Maschinen laufen. Das System unterstützt flexible Arbeitsszenarien an wechselnden Einsatzorten ebenso unterstützt wie das Arbeiten von zuhause aus – auch mit PCs, die nicht zum Unternehmen gehören. Alle Anwendungen und Daten verbleiben dabei im Rechenzentrum, was für Sicherheit und Compliance sorgt.
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