Sponsored Post: Umstellung auf Cloud Observability

Ein technologischer und kultureller Wandel ist geboten

Unternehmen aller Branchen haben den Übergang zu einer modernen Anwendungsentwicklung auf Basis von Microservices vorangetrieben. Doch für eine langfristig erfolgreiche „Cloud-first“-Strategie brauchen sie einen technologischen und kulturellen Wandel.

Cloud Observability

Erstklassige Technologie ist nur der erste Schritt bei der Umstellung auf Cloud Observability. (Bildquelle: Adobestock)

In den vergangenen zwei Jahren haben immer mehr Unternehmen den Sprung in die Cloud gewagt – auch bei der Anwendungsentwicklung. Denn sie ermöglicht ihnen, schnell auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse und Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern zu reagieren. Indem Unternehmen ihre Applikationen in einer hybriden oder Multi-Cloud-Umgebung neu konzipieren, können sie mehr Flexibilität in den Entwicklungsprozess einbetten und dadurch Innovationen in einem bisher nicht gekannten Umfang und Tempo realisieren.

Gleichzeitig stellt das Managen von IT-Verfügbarkeit und -Performance über Cloud-native Anwendungen und Tech-Stacks hinweg eine immer größere Herausforderung für IT-Teams dar. Um diese zu meistern, brauchen sie Cloud Observability.

Die Zeiten ändern sich, die Komplexität nimmt zu

Traditionelle Ansätze für die Verwaltung von Verfügbarkeit und Performance basieren oft auf langlebigen physischen oder virtualisierten Infrastrukturen. Noch vor zehn Jahren betrieben IT-Abteilungen in der Regel eine feste Anzahl von Servern und Netzwerkleitungen. Entsprechend konnten die Mitarbeiter mit Konstanten und festen Dashboards für jede Schicht des IT-Stacks arbeiten. Mit der Einführung von Cloud-Computing kam jedoch eine neue Ebene der Komplexität hinzu. Unternehmen skalieren nun ihre IT-Nutzung in Echtzeit nach oben oder unten, je nachdem, wie hoch der Bedarf gerade ist.

Zwar wurden die meisten Monitoring-Lösungen an den zunehmenden Einsatz für Cloud- und traditionellen On-Premises-Umgebungen angepasst. Die meisten wurden allerdings nicht für den effizienten Umgang mit dynamischen und hochvolatilen Cloud-native-Umgebungen entwickelt, die heute immer verbreiteter sind. Diese hochgradig verteilten Systeme stützen sich auf Tausende von Microservices und erzeugen große Mengen an Metriken, Events, Logs und Traces (MELT)-Telemetriedaten. Um das resultierende Datenrauschen zu durchdringen, reichen herkömmliche Monitoring-Lösungen nicht mehr aus. Entsprechend können Technologen Störungen bei der Anwendungsverfügbarkeit und -performance kaum lösen, wenn diese durch infrastrukturbezogene Probleme verursacht werden, die sich über die hybride Umgebung erstrecken.

Der Bedarf an Cloud Observability wächst

Als Konsequenz dieser gestiegenen Komplexität benötigen Technologen Transparenz auf der gesamten Anwendungsebene, einschließlich der unterstützenden digitalen Dienste wie Kubernetes und den zugrundeliegenden Infrastructure-as-Code (IaC)-Services (beispielsweise Rechenleistung, Server, Datenbank oder Netzwerk) von ihren Cloud-Anbietern. Darüber hinaus brauchen sie Einblicke in die Auswirkungen auf Nutzer und Unternehmen, um Maßnahmen nach Dringlichkeit priorisieren zu können. Diese Faktoren sind unerlässlich, damit IT-Teams die Performance ihrer Anwendungen wirklich verstehen können und wissen, auf welche Probleme und Anomalien sie sich konzentrieren müssen. Damit wächst auch der Bedarf an einer Abbildung von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen einzelnen Bereichen und Teams.

Dies erklärt, warum laut dem Cisco AppDynamics-Report The Journey to Observability mittlerweile jedes zweite deutsche Unternehmen (50 Prozent) mit dem Umstieg auf Full-Stack Observability begonnen hat. Zudem plant mehr als ein Viertel (28 Prozent), noch in diesem Jahr diesen Schritt zu gehen. Eine Cloud-Observability-Lösung ermöglicht ihnen, die Komplexität Cloud-nativer Anwendungen und IT-Umgebungen zu verwalten, insbesondere indem sie ihnen Einblicke in die Applikationen und die zugrundeliegende Infrastruktur von Kubernetes-Umgebungen bietet, die in Public Clouds laufen.

Im Hinblick auf die Technologie sollte eine Cloud-native Observability-Plattform mehrere Schlüsselkriterien erfüllen, damit Unternehmen für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus sicher aufgestellt sind. So sollten Technologen eine Lösung wählen, mit der sie nicht nur verteilte und dynamische Cloud-native Anwendungen in großem Umfang beobachten können, sondern die auch offene Standards, allen voran OpenTelemetry, unterstützt und über AIOps- und Business-Intelligence-Funktionalität verfügt. Letzteres beschleunigt die Identifizierung von Problemen und Störung und ihrer Behebung und ermöglicht Technologen, Maßnahmen auf Grundlage von Geschäftsergebnissen und -prioritäten zu bewerten.

Neue Teams mit einem Cloud-native Mindset

Doch erstklassige Technologie ist nur der erste Schritt bei der Umstellung auf Cloud Observability. Unternehmen müssen auch einen erheblichen kulturellen Wandel in ihren IT-Abteilungen anstoßen. Als Folge einer Cloud-first-Strategie entstehen hier neue Teams – Site Reliability Engineers (SREs), DevOps und CloudOps. Diese IT-Mitarbeiter verfügen nicht nur über neue und hochspezialisierte Fähigkeiten, sondern auch über eine gänzliche andere Denk- und Arbeitsweise.

Traditionell haben sich ITOps-Teams darauf konzentriert, Risiken zu minimieren, die durch Veränderungen entstehen. Ihre Aufgabe war es, die Betriebszeit zu maximieren und die Technologieauswahl zu vereinheitlichen. Entsprechend wählten sie häufig einen rigiden, zentralisierten Ansatz für die digitale Transformation. Bei SRE- und DevOps-Teams verhält es sich jedoch anders, da diese stärker auf Agilität und Flexibilität setzen. Dabei haben diese Cloud-native Technologen die Freiheit, für jedes Projekt die besten Lösungen auszuwählen und mit diesen zu arbeiten. Indem sie zu einem gewissen Maß auf Kontrolle verzichten, erreichen diese Mitarbeiter wiederum ein höheres Maß an Geschwindigkeit und Innovation. Mithilfe neuer Lösungen können sie die Komplexität Cloud-nativer Anwendungen und das Datenrauschen durchdringen und das Wesentliche erkennen.

Des Weiteren entwickeln Cloud-native Technologen, ob SREs, DevOps oder CloudOps, eine geschäftsorientierte Denkweise. Indem sie die IT-Performance und -Verfügbarkeit durch eine geschäftliche Brille betrachten, verstehen sie, wie sich ihre Handlungen und Entscheidungen auf ihren Arbeitgeber auswirken.

Eine Balanceakt in IT-Abteilungen

Für Führungskräfte wird es entscheidend sein, diese neue Denkweise und Motivation ihrer neuen Cloud-native Teams zu verstehen und zu fördern. Sie müssen ihnen eine Kultur, Unterstützung und Lösungen bieten, mit der diese Angestellten einen Mehrwert schaffen können. Gleichzeitig brauchen aber auch die bestehenden Teams weiterhin Unterstützung für das Monitoring großer Teile der IT-Infrastruktur. Um diese Balance zu halten, müssen Führungskräfte und IT-Entscheider schnellstmöglich eine umfassende Strategie entwickeln. Durch einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die technologischen als auch die kulturellen Anforderungen ihrer IT-Teams berücksichtigt, können Unternehmen all ihre Technologen in die Lage versetzen, ihre bestmögliche Arbeit zu leisten.

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