Immer mehr IT-Verantwortliche wagen heutzutage den schrittweisen oder kompletten Umstieg auf eine UC-Lösung. Dabei gilt es zunächst, das passende Konzept zu finden. An dieser Stelle bieten UC-Lösungsspezialisten wie die datac GmbH oder die Glück & Kanja Consulting AG umfassende Beratungsdienstleistungen und Services an – immer vor dem Hintergrund, eine optimale Integration von Lync Server 2010 in bestehende ITK-Landschaften zu ermöglichen.
In der Projektpraxis geht es zumeist um die Anbindung einer bereits installierten Telefonanlage, eine komplette Neueinführung oder um den Umstieg des bestehenden UC-(Teil-)Systems auf Lync Server 2010. Auch die Migration der Microsoft-Vorgängerversion Office Communications Server (OCS) auf die neue Version können die Dienstleister über alle Projektphasen hinweg begleiten.
Im Projektverlauf analysieren Beratungsprofis wie datac und Glück & Kanja die bestehenden Infrastrukturen und Applikationen und entwickeln darauf aufbauend die passenden UC-Konzepte. Im Vordergrund steht vor allem die Prozessorientierung: Es wird detailliert untersucht, auf welche Weise die Kommunikation innerhalb eines Prozesses abläuft, das heißt, ob die Informationen per E-Mail, SMS, Chat oder Fax von A nach B gelangen.
Nicht zuletzt ermitteln die Berater, an welchen organisatorischen und technologischen Stellschrauben man drehen muss, um die Kommunikationsprozesse weiter zu optimieren und eine vollständige Integration der UC-Lösung zu realisieren. Denn dann können die Endnutzer direkt aus ihrer Hauptanwendung heraus die UC-Funktionalitäten nutzen – ohne zwischen einzelnen Anwendungen hin- und herwechseln zu müssen.
Anbindung an das Telefonnetz
Bei der nahtlosen Einbettung von UC-Lösungen in das herkömmliche Telefonnetz kommt im nächsten Schritt das sogenannte SIP-Trunking ins Spiel. Ein SIP-Trunk ist ein Anschluss für IP-basierte Telefonanlagen und UC-Systeme, der die Zuführung mehrerer Rufnummernblöcke zu einer IP-Telefonanlage ermöglicht. Speziell für Lync Server punktet an dieser Stelle z.B. der Serviceanbieter QSC AG. Bereits im Juni 2011 zertifizierte der Carrier den IP-basierten TK-Anlagenanschluss „IPfonie extended link“ und ermöglicht darüber die Zuführung mehrerer Rufnummernblöcke zur IP-Telefonanlage von Lync Server. Dank der Zertifizierung ist QSC in der Lage, ein perfekt abgestimmtes Zugangsprodukt für die Kommunikationsplattform zu liefern.
Mit der Nutzung ergänzender Partnerlösungen profitieren die Anwender verstärkt von den Kosteneinsparungen sowie Effizienz- und Produktivitätssteigerungen der Microsoft-UC-Lösung. Hier greifen etwa die Konferenzlösungen des Business-Partners Polycom. Dabei handelt es sich um HD-fähige, auf offenen Standards basierende UC-End-to-End-Lösungen für Sprache, Videoconferencing und Collaboration.
Dazu zählen Telepresence-Lösungen, die bis zu 50 Prozent weniger Bandbreite als andere Systeme benötigen; Desktop- und Konferenztelefone, UC-Geräte mit HD-Sprachqualität sowie die sogenannte „UC Intelligent Infrastructure“. Dahinter verbirgt sich eine skalierbare und ausfallsichere Infrastruktur, die es den Nutzern ermöglicht, sich jederzeit und überall mit unterschiedlichen Geräten zu verbinden.
Des Weiteren sind die nativ integrierten UC-Geräte der Produktfamilie Polycom CX speziell für Lync konzeptioniert. Sie bieten umfangreiche Präsenzfunktionen, klares Audio in HD-Qualität und nahtlose Plug-and-Play-Funktionalität. Zusätzlich ermöglicht das Sortiment von USB- und IP-Geräten das volle Benutzererlebnis von Microsoft UC.
Mit Headsets Unified Communications optimal nutzen
Weitere Microsoft-Partnerlösungen kommen im Peripheriebereich der UC-Lösung zum Einsatz, etwa Profi-Headsets von Jabra. Moderne Headsets sind mehr als nette Gadgets für die Mitarbeiter. Vielmehr sind sie inzwischen multitaskingfähig: Der klassische RJ11-Stecker verbindet sie mit dem Festnetztelefon, sie verfügen über eine USB-Schnittstelle für den PC und funken via Bluetooth mit dem Mobiltelefon. Modelle wie das Jabra PRO 9470 sind für Microsoft Lync 2010 zertifiziert, vereinen unterschiedliche Telefontechniken in einem Gerät, halten bis zu drei Verbindungen parallel aufrecht und wechseln nahtlos zwischen diesen.
Weitere Pluspunkte: Bei Softphones und PCs verzerren die eingebauten Mikrofone und Lautsprecher gerne die Stimme, was zu Nachfragen und Missverständnissen führen kann. Besserung verspricht der Anschluss UC-optimierter Headsets. Sie sind für die IP-Telefonie optimiert und arbeiten im Wideband-Modus. Bei diesem nutzen Kopfhörer und Mikrofon das erweiterte Frequenzband von 150 bis 6.800 Hertz und übertragen die Stimme deutlicher. Außerdem unterstützen UC-zertifizierte Jabra-Headsets spezielle Funktionen wie Rufannahme, Stummschaltung und Lautstärkeregelung direkt am Headset.
Da Meetings auch nicht vor Dienstreisen Halt machen, bieten Hersteller wie Jabra auch Konferenzlösungen für unterwegs an: Jabra Speak 410 verbindet sich über USB mit Laptops und lässt die mobilen Mitarbeiter ohne Echo oder lästiges Rauschen Konferenzteilnehmern lauschen. Ein integriertes 360-Grad-Mikrofon überträgt Sprache präzise und über spezielle Tasten lassen sich Lautstärke und Stummschaltung regulieren.
Auf die Ergonomie achten
Doch nicht nur die Partner, sondern auch Microsoft selbst offeriert verschiedene Peripheriegeräte für den integrierten UC-Einsatz – darunter Webcams und Headsets. So bringt der Einsatz des LifeCam-Portfolios einen echten Mehrwert, da sich die neuen, Lync-optimierten Webcams nahtlos in die UC-Infrastruktur einfügen. Generell bieten externe Webcams eine höhere Videoqualität, bessere optische Elemente, eine größere Blende sowie die Möglichkeit, sie in jede beliebige Position zu bringen, um damit ein größeres Sichtfeld abzubilden. Überdies sorgen die Microsoft-Peripherielösungen für ein gesundes Arbeitsumfeld: Das speziell entwickelte, ergonomische Design verbessert den Anwenderkomfort und reduziert die Gefahr gesundheitlicher Probleme. Ein eigenes Team von Ergonomen stellt sicher, dass die Microsoft-Hardwareprodukte nicht nur gut aussehen, sondern genauso gut zu bedienen sind.
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