Die elektronische Identitätsprüfung (eIDV) bietet Melissa Data nun auch als Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) an.
Anwender können somit webbasiert internationale Personendaten in Echtzeit standardisieren und überprüfen, also etwa die Identität von Kunden im Rahmen des Onboardings elektronisch verifizieren. Das Unternehmen adressiert mit der Lösung Finanzdienstleister, Fintechs sowie E-Commerce-Anbieter, die so den manuellen Aufwand bei der Identitätsprüfung auf ein Minimum reduzieren können. Insbesondere aber unterstützt der Anbieter seine Kunden bei der Einhaltung von Compliance- bzw. Know-Your-Customer-Vorgaben und schützt sie vor Betrug und Geldwäsche.
Die Anwender geben über eine komfortable Oberfläche in einem Browser Personendaten wie Name, Vorname, Adresse und Geburtsdatum ein. Zunächst standardisiert und verifiziert die Lösung den Namen bzw. die Adresse und prüft dann, ob diese Person unter der angegebenen Adresse gemeldet ist. Schließlich wird das Geburtsdatum hinzugezogen, um eine vollständige Identitätsverifizierung der (Kontakt-)daten vorzunehmen. Dabei werden die Vorgaben der DSGVO laut Anbieter konsequent eingehalten und keinerlei Personendaten gespeichert.
Optional prüft das Unternehmen die Daten zusätzlich dahingehend, ob die Person in Sanktionslisten bzw. in Verzeichnissen politisch exponierter Personen aufgeführt ist oder aber in Negativnachrichten auftaucht (Adverse Media Screening). Unternehmen können mit diesem Screening ihrer Sorgfaltspflicht bei der Kundenidentifizierung (Customer Due Diligence) nachkommen und Verstöße sowie damit verbundene Bußgelder vermeiden.
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