Windows 8 sieht anders aus.
Windows 8 ist eine erheblich erweiterte und verbesserte Version von Windows, die in vieler Hinsicht anders ist als die Vorgängerversion. Deshalb hat Windows 8 Kritiker, die Schwierigkeiten mit diesen Neuerungen haben.
Doch zumindest nach Angaben von Microsoft scheint das den Verkauf nicht sonderlich zu beeinflussen. Auf der Credit Suisse 2012 Annual Technology Conference verkündete Tami Reller, die Marketingleiterin des Windows-Bereichs bei Microsoft, erfreuliche Zahlen: In den vier Wochen seit dem Verkaufsstart von Windows 8 hat Microsoft gut 40 Millionen Lizenzen des neuen Betriebssystems verkauft.
Darunter fallen sowohl Kopien auf neu gekauften Windows-Rechner als auch Upgrades für vorhandene Computer. Tami Reller betonte, dass die Umstiegsrate auf Windows 8 besser sei als die von Windows 7 im gleichen Zeitraum.
Ein Faktor, der in die sehr guten Absatzzahlen einfließen könnte, sind die recht attraktiven Preise für die Windows-8-Upgrades, denn diese sind bereits ab 30 Euro zu bekommen. Es gibt sicher noch weitere Einflussfaktoren, die eine bessere Beurteilung des Verkaufserfolg von Windows 8 erlauben würden.
So ist zum Beispiel noch unklar, wie viele Windows-Kopien sich auf Tablets oder anderen Geräten mit Touchscreen finden. Außerdem wäre es hochinteressant zu erfahren, welchen Anteil die spezielle ARM-Version "Windows RT" im Verkauf hat. Diese Version gibt es nicht als Einzelkopie, sondern ausschließlich auf Endgeräten.
Da Tami Reller von Lizenzen geredet hat, dürften unter den Verkäufen auch die teils recht großen Lizenzvorräte von Hardware-Herstellern sein. Ein großer Teil davon wird noch gar nicht im Handel, geschweige denn beim Endkunden aufgetaucht sein. Außerdem ist unklar, ob zu den genannten Verkaufszahlen auch Volumenlizenzen von Unternehmen gehören, die in einer Art Abonnement automatisch ausgeliefert werden.
Noch ist ein Erfolg von Windows 8 nicht deutlich an Zahlen zu erkennen. Die von Tami Reller verkündete Statistik zeigt zumindest, dass die neue Betriebssystem-Version von Microsoft kein Flop ist, wie bereits einige Analysten geunkt haben.
Bildquelle: Microsoft