Benjamin Hermann ist Geschäftsführer der Zoi Techcon GmbH.
Halbherzig ist das Wort, das mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich Meldungen lese, dass Unternehmen X oder Organisation Y sich entschieden hat, den eingeschlagenen Weg in die Cloud ganz oder teilweise wieder zu verlassen. Die Alternative ist dann wieder das lokale Rechenzentrum? Nein, das kann es im Jahre 2023 nicht sein! Die Public-Cloud-Anbieter wie Google, Azure und AWS beschäftigen Tausende von hochqualifizierten Spezialisten, um ihre Cloud-Lösungen effizient, sicher, stabil und nachhaltig zu gestalten. Das dahinterliegende Know-how schlägt alle anderen Lösungen um Längen. Und beim Stichwort „Multi-Cloud“ lassen sich abhängig von den Anforderungen die besten Services miteinander kombinieren, um noch einmal mehr herauszuholen. Doch dafür braucht es vor allem Einsicht: die Einsicht, dass der bisherige Weg nicht der richtige war, und die Einsicht, dass es ohne professionelle Hilfe nicht geht. Beides bedeutet Schmerzen.
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Aber das Wissen, Hidden Champions, den gehobenen Mittelstand und internationale Enterprises komplett in die Cloud zu heben, Kostentransparenz zu schaffen und Sicherheitsrichtlinien wie die von NIS2 deutlich einfacher zu erfüllen, ist vorhanden. Wie leicht lassen sich Hunderttausende von Euro pro Jahr an Kosten sparen und besser in Forschung und Entwicklung investieren. Und alles, was es kostet, ist eben jene Einsicht sowie etwas Zeit und Aufwand, der sich aber relativ schnell wieder amortisiert hat. Wie oft haben wir gehört, dass es einen Weltmarkt für rund zehn Autos oder vier PCs gibt – und darüber geschmunzelt. Doch viele Entscheider bleiben in puncto „Cloud“ und „Multi-Cloud“ genau an dieser Stelle stehen.
Bildquelle: Zoi Techcon