Ohne attraktive Arbeitsbedingungen schafft kein Unternehmen mehr die idealen Voraussetzungen für gute Arbeitnehmer.
Diese beschreibt jedoch längst nicht mehr nur das Verhältnis zwischen Arbeitszeit und freier Zeit. Auch die Annehmlichkeiten und Benefits, die ein Arbeitgeber bieten kann, sind damit gemeint. Sie sind für Stellensuchende ein Gradmesser dafür geworden, ob ein Unternehmen einen Arbeitsplatz mit guten Perspektiven bieten kann oder nicht. Der Kampf um qualifizierte Fachkräfte wird zu einem großen Teil genau damit entschieden.
Will ein Unternehmen erfolgreich bleiben, muss es sich zu einer guten Arbeitgebermarke etablieren. Die jeweiligen Benefits müssen dem Unternehmen entsprechen und individuell sowie immer auch familienbezogen gedacht sein. Wer über den Tellerrand denkt und die Familie des Arbeitnehmers miteinbezieht – indem er Vorzüge einbaut, von denen die Familie profitiert –, wird die Zufriedenheit der Mitarbeiter damit spürbar erhöhen. Wenn etwa die ganze Familie das Jobfahrrad oder das Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr nutzen kann, wird es schnell die Runde machen, dass es da einen flexiblen und guten Arbeitgeber gibt. Rund 50 Prozent der Bindung an den Arbeitgeber finden über die Familie statt. Genau darauf haben sich Anbieter wie z.B. Clickben spezialisiert. Das Unternehmen berät Geschäftskunden und übernimmt anschließend das Handling für die passenden Firmenbenefits.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Benefits sind Lohnbestandteile. Sie können zudem steuerlich geltend gemacht werden und nicht selten gibt es staatliche Fördertöpfe dafür. Das alles muss man aber wissen. Es lohnt sich, hier auf einen erfahrenen externen Dienstleister mit entsprechender Expertise und dem passenden IT-System zur Abwicklung zurückzugreifen. Wie wichtig es ist, Benefits als Grundstein zu nutzen, zeigt die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt. Seit der Corona-Pandemie ist die Wechselbereitschaft unter den Arbeitnehmern so groß wie nie. Während man früher 40 Jahre oder mehr im gleichen Unternehmen tätig war, wechseln viele Beschäftigte inzwischen in kurzen Abständen. Auch das Gehalt und die Aussicht auf einen sicheren Job sind längst nicht mehr die entscheidenden Kriterien – diese Trendwende in der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberkultur wird sich künftig noch weiter verstärken. Firmen, die hier nicht mit der Zeit gehen, werden bald von ihr überrollt werden.
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