Das Copernicus-Projekt will in Echtzeit freien Zugang zu Daten, Modellen und Vorhersagen über unseren Planeten ermöglichen.
Orange Business Services ist Teil des Airbus-Konsortiums – einer der vier Gruppen von Unternehmen, die von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für das Copernicus-Data-and-Information-Access Service-Projekt, kurz Dias, ausgewählt wurden. Der Anbieter soll mit seiner Geschäftseinheit „Cloud for Business“ seine cloud-basierten IT-Services und die Public-Cloud-Lösung „Flexible Engine“ einbringen.
Hinter Copernicus steckt eine Initiative der Europäischen Union mit dem Ziel, freien und offenen Zugang zu Daten, Modellen und Vorhersagen über unseren Planeten in Echtzeit zu ermöglichen. Dazu werden Daten von einem Netzwerk spezieller Satelliten und aus In-Situ-Beobachtungen gesammelt. Diese Erdbeobachtungsdaten sind der Schlüssel zum globalen Sicherheits- und Umweltmanagement. Dias wurde zur Unterstützung des Kopernikus-Programms gegründet und stellt EU-Bürgern die daraus resultierenden Daten über eine Cloud-Computing-Architektur kostenlos zur Verfügung.
Das Konsortium aus Airbus und Orange Business Services hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von sechs Monaten einen einzigen Zugriff für alle Daten und Dienste zu entwickeln und anzubieten. So sollen Wissenschaftler, Unternehmen und Entrepreneure Erdbeobachtungsdaten für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Software und Anwendungen nutzen können.
Das von Airbus geführte Konsortium will die auf Openstack-Technologie basierende Public-Cloud-Lösung von Orange Business Services einsetzen, um die Anforderungen von Copernicus zu erfüllen und um sicherzustellen, dass alle Daten frei verfügbar sind. Die Cloud-Lösung stelle eine Big-Data-Umgebung bereit, die für die Speicherung, Strukturierung und den Zugriff auf Copernicus-Daten erforderlich ist.
Bildquelle: Thinkstock/iStock