Freuen sich über das EU-Projekt: Prof. Klaus Buchenrieder, Technischer Direktor Code, Prof. Merith Niehuss, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Prof. Gabi Dreo, Leitende Direktorin Code, Rafael Carretero, Koordinator der EU-Kommission
Code koordiniert bei diesem Projekt insgesamt 46 Projektpartner. Dazu zählen 23 Universitäten und 23 Unternehmen. Zu den universitären Partnern gehören renommierte Hochschulen und Forschungsinstitutionen wie die Universität Twente, die Universität Mailand, das Imperial College London, die Technische Universität Darmstadt, die Universität OsloMet und das Leibniz-Rechenzentrum. Bei den Unternehmenspartnern sind es Konzerne wie Siemens, BMW, Infineon, Airbus Space and Defence sowie kleinere mittelständische Unternehmen wie Secunet und Bitdefender.
„Mit Concordia wollen wir zahlreiche IT-Kompetenzen bündeln, um die digitale Souveränität von Europa zu erhöhen“, erklärt die leitende Direktorin von Code, Prof. Gabi Dreo. „Wir wollen Europa und die digitale Gesellschaft gegen Cyberangriffe schützen und entwickeln dafür Konzepte, Werkzeuge und Produkte“, so Prof. Dreo weiter. Dieser Schutz umfasse die ganze Spanne der Gesellschaft. Von den Bürgern, über Unternehmen, bis hin zu staatlichen Institutionen und Einrichtungen. Ziel sei es ferner, Mechanismen für die Aus- und Weiterbildung von IT-Kompetenzen innerhalb von Concordia zu entwickeln.
Das Forschungsinstitut setzte sich mit dem Projektvorschlag in einem Auswahlverfahren als Projektkoordinator gegen andere Wettbewerber durch. Das Code hat laut Prof. Dreo mit der IT-Kompetenz von mehreren Professuren und jahrelanger Erfahrung in der Cybersicherheits-Forschung in Verbindung mit einer sehr guten nationalen und internationalen Vernetzung überzeugt.
Das EU-Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird von der EU mit 16 Mio. EUR finanziert. Zu dieser Summe kommen noch nationale Förderungen und Unternehmensmittel in Höhe von sieben Mio. EUR.
Bild: Universität der Bundeswehr München