„Die Standardisierung im Bereich Cloud Computing muss und wird sich intensiv entwickeln“, betont Frank Strecker, Verantwortlicher für das Cloud-Geschäft der IBM in Deutschland.
IT-DIRECTOR: Herr Strecker, nach wie vor herrscht ein Mangel an einheitlichen Informationen im Bereich „Cloud Computing“. Wie definieren Sie diese Technologie?
F. Strecker: Cloud Computing ist die Bereitstellung von gemeinsam nutzbaren und flexibel skalierbaren IT-Leistungen durch IT-Ressourcen in Echtzeit über Datennetze (in der „Wolke“) anstatt über lokale Rechner. Cloud-Nutzer müssen deshalb nicht mehr unbedingt in Basisinfrastruktur, Plattformen oder Anwendungen investieren, die in den meisten Fällen nur unzureichend ausgelastet sind und immer wieder an neue Anforderungen angepasst werden müssen. Sie bezahlen nutzungsabhängig den Betriebsaufwand beim Service-Anbieter. Wie hoch die Einsparungen ausfallen können, hat u.a. Gartner bestätigt: Demnach gibt es Unternehmen, die durch Cloud Computing ihre IT-Kosten bis um die Hälfte senken konnten.
Cloud Computing bedeutet einen Paradigmenwechsel hinsichtlich der Art und Weise, wie IT und IT-gestützte Services von Unternehmen bereitgestellt und genutzt werden können. Es ist eine Evolution bestehender Sourcing-Varianten und aus IBM Sicht ganz klar eine der bedeutendsten Sourcing-Varianten der Zukunft, da Cloud Computing Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb bietet wie sie nie zuvor realisiert werden konnten. Der eigentliche Nutzen von Cloud Computing geht über die Vorteile für die IT-Abteilung weit hinaus. Denn flexible und skalierbare Systeme ermöglichen die beschleunigte Einführung neuer Prozesse, neuer Services und Produkte, oder gar neuer Geschäftsmodelle in kurzer Zeit. Und in wettbewerbsintensiven Märkten ist Geschwindigkeit ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Cloud ist ein Innovationstreiber und Standortfaktor.
Cloud Computing birgt viele Wachstumschancen – das Potential ist lange noch nicht ausgeschöpft. Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, die durch starke Veränderungen in den Unternehmen und Märkten lokal und global geprägt sein wird. IBMs Fokus liegt auf Cloud-Lösungen für Unternehmen im B2B-Umfeld. Cloud Computing unterstützt die Businesstransformation von Kunden, um schnellere Innovation, Verteilung von Kapazitäten, preisbewusstes und selektives Sourcing, flexible Anpassungen, schwankenden Ressourcenbedarf sowie kurzfristige Vertragsbindung zu ermöglichen.
Cloud Computing wird in vielen Fällen immer noch damit in Verbindung gebracht, dass Daten irgendwo an einem unbekannten Ort liegen. Dies trifft in der Regel nur für Public Clouds zu – aber auch hier kann man mit genau definierten SLAs und darüber welches Nutzungs- und Bereitstellungsmodell man wählt, genau festlegen, wo seine Daten liegen. Die Meisten nutzen schon heute eine Cloud – vielleicht ohne, dass es ihnen bewusst ist: bei Blackberry, privaten E-Mail-Accounts, Dropbox oder ähnlichen Diensten, bei denen ein Anbieter standardisierte IT-Services zur Verfügung stellt und nach Nutzung abrechnet.
Cloud ist aber noch viel mehr. Cloud ist die Industrialisierung der IT. Vor gut 100 Jahren begann Henry Ford aus der Automobilmanufaktur – jedes Automobil wurde individuell für den Käufer angepasst und gebaut – eine industrielle Automobilproduktion zu machen. Viele Komponenten wurden standardisiert und ermöglichten damit einen einheitlichen Produktionsprozess. So z.B. die Farbe: You can have any color as long as it's black.
An diesem Punkt sind wir heute – 100 Jahre später – mit der IT angekommen. Für Anwendungen und IT-Services werden nicht mehr individuelle Server konfiguriert und beschafft. Die meisten Unternehmen haben bereits einen hohen Grad an Virtualisierung. Als Nächstes folgt die Automation, um immer wiederkehrende Prozesse schnell und einfach abzuwickeln. Am entscheidendsten ist die Standardisierung. Je höher der Grad der Standardisierung für IT-Services ist, desto höher ist auch der Nutzen einer Cloud. Egal, ob man sich nun für eine Private oder Public Cloud entscheidet. Die Anbieter von Public Clouds machen es vor: Es gibt nur noch Server in den typischen T-Shirt Größen S, M, L und XL. Dazu noch ein bisschen Platten – auch in Sprüngen –, vielleicht noch eine VPN-Verbindung und gut ist.
Cloud bedeutet für die IBM also Virtualisierung der Server, Storage und Netzwerks, Automatisierung und vor allem Standardisierung der IT-Services. Wenn man das Ganze noch mit einem einfachen Enduser Interface versieht und auch nur das in Rechnung stellt, was tatsächlich genutzt wurde, befindet man sich in der Cloud-Welt.
IT-DIRECTOR: Wie groß ist das derzeitige Interesse von Großunternehmen und Konzernen an Cloud Computing?
F. Strecker: Die Zahlen zeigen: Immer mehr Unternehmen gehen in die Cloud. 2012 wächst der adressierbare Markt in Deutschland um 39 Prozent (2011: 3,3 Mio. Euro, 2012 4,6 Mio. Euro). Alleine in Deutschland soll es bis 2013 laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie rund 2.153 Mio. Euro betragen. Die Experton Group schätzt, dass 80 Prozent der globalen Rechenzentrenkapazität bis 2020 aus Cloud-Rechenzentren geliefert wird. Und die Zahl nimmt weiter zu, so die jüngste IBM-Chief-Information-Officer-Studie (CIO), für die über 500 Top-Manager gemeinsam von IBM und der Economist Intelligence Unit befragt wurden. 60 Prozent der befragten CIOs wollen in den kommenden fünf Jahren Cloud-Technologien nutzen.
Auch der Mittelstand ist „reif für die Cloud“ – so das Ergebnis der CIO-Mittelstandsstudie „2011 Midmarket CIO Study“. Demnach ist Cloud auch hier einer der strategischen Schwerpunkte der CIOs – 50 Prozent wollen in den nächsten fünf Jahren in Cloud-Technologien investieren – mit steigender Tendenz. Dies spiegelt sich auch bei IBM wieder: Das Interesse an Cloud Computing ist groß bei großen und bei kleinen Unternehmen. Kunden weltweit profitieren von der Branchenexpertise und weltweiten Erfahrungen auch im Managen komplexer Outsourcing- und Transformationsprojekte. IBM sieht hier enormes Potential und baut ihr Cloud-Portfolio und ihre Expertise kontinuierlich aus. Ziel ist es, schneller zu wachsen als der Markt.
Es gibt heute kaum ein Unternehmen, das nicht über Cloud nachdenkt oder erste Erfahrungen mit Cloud Computing gemacht hat. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz ist die Entwicklung einer Cloud-Strategie. Dazu gehört, dass mit dem Business abgestimmte IT-Services identifiziert und standardisiert werden, die aus einer Cloud heraus angeboten werden sollen, und dass sorgfältig geprüft wird, welche Workloads die „low hanging fruits“ sind, mit denen man am besten anfangen sollte. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob mit dem internen Verrechnungsmodell IT-Leistungen je nach Nutzung abgerechnet werden können. Entscheidend ist auch die Frage, wo machen standardisierte Services Sinn und welches Bereitstellungs-/Nutzungsmodell macht Sinn – Private, Public oder Hybrid Cloud.
IT-DIRECTOR: Welche Lücken tun sich im Cloud-Bereich auf?
F. Strecker: Cloud-Lösungen orientieren sich an den Anforderungen der Kunden. Flexibilität, Sicherheit, Geschwindigkeit und Kostenminimierung stehen ganz oben auf der Agenda. Stand heute wird noch nicht alles, was Cloud Computing theoretisch leisten kann, praktisch umgesetzt. So sind eine minuten- oder gar sekundengenaue Abrechnung und eine vollständige Automatisierung des Zugriffs auf Computerleistungen in vielen Cloud-Projekten noch nicht realisiert. Mit anderen Worten: Nicht überall, wo Cloud drauf steht, ist auch Cloud zu 100 Prozent drin. Oft sind nur Teilaspekte abgedeckt, doch die Lücken werden sich schließen.
Forrester berücksichtigt in seinen Analysen auch den akkumulierten Business Value, den Cloud Computing für ein Unternehmen erbringen kann. Der steigt, je mehr Aufgaben ein Unternehmen in die Cloud verlagert. Den höchsten Business Value sieht Forrester jedoch beim Thema „Business Process as a Service“, also der Auslagerung ganzer Geschäftsprozesse in die Cloud. Kein Wettbewerber hat sich bisher auf dieses Terrain gewagt – die Ansprüche und Risiken erscheinen vielen Anbietern noch zu hoch. IBM hat im Rahmen einiger strategischer Outsourcing-Projekte bereits komplette Geschäftsprozesse, z.B. in den Bereichen Personal oder Einkauf, übernommen. Gegenwärtig wird mit Hochdruck und gemeinsam mit einigen großen Kunden daran gearbeitet, solche Geschäftsprozesse auch in die Cloud zu bringen.
Cloud Computing wird in den Unternehmen oft unterschiedlich gesehen: Für die Fachbereiche bedeutet Cloud vor allem eine sehr viel schnellere, agiliere und flexiblere IT. Cloud Computing kann zu einer deutlichen Vereinfachung von Prozessen und neuen effizienteren Strukturen führen, mit denen Unternehmen kann neue Geschäftschancen nutzen, in ganz neue Märkte vordringen und, sofern es Public Clouds nutzt, auch sein gebundenes Kapital reduzieren können. Für die IT-Abteilung bedeutet Cloud erhebliche Umstellungen. Jobprofile verändern sich und die IT wächst deutlich mehr in die Innovations- und Business-Enabler-Rolle hinein. IT wird immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.
IT-DIRECTOR: Welche Standardisierungen im Bereich Cloud Computing sind bereits festgelegt?
F. Strecker: Bei der Weiterentwicklung von Standardisierungen im Bereich Cloud Computing bestehen Herausforderungen hinsichtlich Interoperabilität, Portabilität sowie besserer Transparenz, Rechtssicherheit (etwa in Bezug auf Datenschutz), Informationssicherheit und Governance, oder grundsätzlich der Offenheit für mehr Wettbewerb.
Man muss jedoch unterscheiden zwischen der Standardisierung der IT-Services innerhalb des Unternehmens und der Standardisierung der Angebote von Public-Cloud-Anbietern. Typischerweise wird ein Unternehmen zuerst seine IT-Services definieren und standardisieren. Ist dies getan, überlegt es sich für jeden Service oder jede Workload einzeln, ob es diese selbst zur Verfügung stellen oder von extern beziehen will. Zwischen den Public-Cloud-Anbietern gibt es leider noch nicht den Grad an Standardisierung wie z.B. zwischen Stromanbietern. Jeder arbeitet z.B. mit unterschiedlichen Hypervisoren und Provisonierungssoftware. Bei international tätigen Unternehmen liegt eine große Herausforderung darin, zu einheitlichen Standards zu kommen.
IT-DIRECTOR: Mit der wachsenden Zahl von Cloud-Computing-Angeboten wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Anwender gleichzeitig Services von unterschiedlichen Anbietern beziehen. Idealerweise steht für das „Andocken“ der eigenen IT an die verschiedenen Cloud-Angebote ein überschaubares Set von Standardschnittstellen zur Verfügung. Inwiefern werden Sie als Anbieter ersten Standardisierungsansätzen gerecht?
F. Strecker: Offene Standards sind Grundvoraussetzung für die breite Akzeptanz von Cloud Computing. Breiter Einsatz von Open-Source-Software und offenen Standards sollte das Ziel sein. IBM hat eine lange Geschichte in der Unterstützung offener Standards und von Open-Source-Initiativen. Sie bieten Mehrwert für unsere Kunden, da Kunden unterschiedlichster Branchen schneller, einfacher und zu geringeren Kosten Zugriff auf Informationen haben – eine Grundvoraussetzung für Innovation. Die IBM arbeitet schon seit langem weltweit in zahlreichen führenden Standardisierungsgremien mit – auch im Cloud-Umfeld.
IT-DIRECTOR: In welchen Bereichen des Cloud Computing erachten Sie generell eine Standardisierung am sinnvollsten und warum?
F. Strecker: Sicherheit hat auch bei Cloud Computing höchste Priorität. Daher ist auch hier eine Standardisierung auf globaler Ebene sinnvoll, auch vor dem Hintergrund der zunehmenden weltweiten Vernetzung. IBM ist für eine sichere Cloud, auf offenen Standards, doch das darf nicht landesspezifisch eingegrenzt sein. Deutsche Kunden mit Auslandsdependenzen haben nichts davon, wenn sie in Singapur nur auf ein RZ in Deutschland zugreifen können. Sie brauchen eine internationale Cloud, mit gleich hohen Sicherheitsanforderungen von Unternehmen, und das weltweit. Eine Cloud kann nicht national abgegrenzt werden. Das katapultiert nationale Unternehmen aus dem globalen Geschäft.
Standardisierungen sind generell in Public Clouds am sinnvollsten. Hier gilt das Prinzip, dass wir im Bereich von Infrastructure as a Service (IaaS), also der Bereitstellung von reinen Rechenkapazitäten, ein hoher Standardisierungsgrad sinnvoll ist. Je höher man geht in Richtung Software as a Service (SaaS) und Business Process as a Service (BPaaS), desto weniger wird die Standardisierung notwendig sein.
IT-DIRECTOR: Welche Art von „Ausstiegsszenarien“ bieten Sie Ihren Kunden? Gibt es hier schon eine einheitliche Regelung?
F. Strecker: IBM bietet aufgrund ihrer umfassenden Branchenexpertise und der Breite ihres Cloud-Portfolios kundenindividuelle Lösungen an. Je nach Kundensituation können individuelle Lösungen berücksichtigt werden – dies gilt auch für Ausstiegsszenarien, wenn es z.B. um Datenrücktransfer geht. Ein Ausstiegsszenario ist ja nur dann erforderlich, wenn man etwas nach draußen, also in eine Public Cloud gegeben hat, und diesen Service nun wieder selbst betreiben oder jemand anderem geben möchte. Wer hier seine Hausaufgaben vorher gemacht hat – also seinen Servicekatalog klar definiert und strukturiert und erst dann entschieden hat, woher er den Service bezieht (Sourcing) –, der wird es auch deutlich leichter haben, eine zuvor definierten Service wieder selbst oder durch einen Dritten erbringen zu lassen.
IT-DIRECTOR: Wie eng arbeiten Sie mit Norminierungsgremien wie der DMTF oder Verbänden wie EuroCloud zusammen?
F. Strecker: IBM ist in allen führenden Normierungsgremien vertreten und unterstützt weltweite Standardisierungsbestrebungen im Bereich Cloud Computing. Diese sollten abgestimmt auf internationaler, europäischer und deutscher Ebene erfolgen. Hier muss es vorrangig darum gehen, im Interesse eines funktionierenden fairen Wettbewerbs bestehende Lücken zu schließen. So bestehen sehr viele Herausforderungen hinsichtlich Interoperabilität, Portabilität sowie besserer Transparenz, Rechtssicherheit (etwa in Bezug auf Datenschutz), Informationssicherheit und Governance, oder grundsätzlich der Offenheit für mehr Wettbewerb.
Diskussionen und Forderungen nach einer deutschen, respektive europäischen Cloud, die außereuropäische und besonders US-amerikanische Anbieter möglichst ausschließen und kurzfristig Marketingboden gut machen sollen, sind unserer Meinung nach nicht zielführend, denn sie verlangsamen die Marktdurchdringung mit Cloud-Technologien hierzulande – trotz ihres offenkundigen Nutzens. Gerade unsere deutschen Global Player können mit Clouds, die an Grenzen halt machen, nicht wirklich etwas anfangen.
IT-DIRECTOR: Wie wird sich das Standardisierungsumfeld im Bereich „Cloud Computing“ Ihrer Meinung nach in den nächsten zwei bis drei Jahren entwickeln?
F. Strecker: Die Standardisierung im Bereich Cloud Computing muss und wird sich intensiv entwickeln – da Cloud Computing als Wettbewerbsfaktor in einem globalen Markt eine zentrale Rolle spielt. Die deutsche Qualitätsarbeit ist hier hervorragend nutzbar. Hier ist die Politik auf begrüßenswertem Wege. Die Bemühungen des Bundeswirtschaftsministeriums im Rahmen des Aktionsprogramms Cloud-Computing, im Technologieprogramm „Trusted Cloud“ und dem darin vergebenen Studienauftrag „Cloud-Normung und Standardisierung“ sind positive Beispiele. Cloud „made and secured in Germany“ kann und soll marktöffnend und nicht protektionistisch verstanden werden. Als gleichermaßen interessanter und interessierter Player auf dem deutschen Markt ist die IBM Deutschland hier gern mit von der Partie.
Es ist dabei aus meiner Sicht übrigens nicht entscheidend, einen eigenen neuen Standard zu entwickeln, den wir dann mühsam international durchsetzen müssten, sondern vielmehr sich in die etablierten und auf internationaler Ebene angesiedelten Standardisierungsgremien mit dem Leistungsversprechen „made and secured in Germany“ einzubringen.
Wenn wir so agieren – das lassen Sie mich als ersten Ausblick auf die Cloud am Standort Deutschland formulieren –, dann bleiben wir im weltweiten Wettbewerb um Cloud Computing und die damit verbundenen arbeitsintensiven und hochqualifizierten Services ein wichtiger und erfolgreicher Mitspieler. Als IBM sind wir da schon ganz aktiv. So sind wir kürzlich der Openstack-Initiative beigetreten, die an einheitlichen Infrastructure-as-a-Service-Standards arbeitet.
Cloud Computing ist umso effektiver, je höher man die einzelnen Services standardisiert hat. Erst dann fangen die berühmten „Economies of Scale“ so richtig an zu wirken. Egal, ob man die Cloud nun selbst betreibt oder sich einer externen Cloud bedient. Somit sollte jedes Unternehmen in diesen Bereich schon erheblich Zeit investieren. Eine klare Sourcing-Startegie zahlt sich aus.