Der Chatroboter ChatGPT steht, seitdem er im November für die Öffentlichkeit freigeschaltet wurde, im Fokus.
Am Ende einer mehrstündigen Anhörung im Bildungs- und Forschungsausschuss sprach sich der Ausschussvorsitzende Kai Gehring (Grüne) für eine staatliche Regulierung aus. „Unser Job wird jetzt sein, unsere natürliche Intelligenz als Gesetzgeberinnen zu nutzen, um der Künstlichen Intelligenz Gestaltungsleitplanken mitzugeben.“
„Der Geist ist aus der Flasche“, sagte Dirk Engling vom Chaos Computer Club in der Anhörung am Mittwoch. Man müsse nun irgendwie damit klarkommen, wie solche Modelle Menschen und Gesellschaft in großem Stil beeinflussen. Die Kieler Wirtschaftsinformatikerin Doris Weßels sprach von einer „Disruption“, die das Bildungssystem in den Grundfesten erschüttere. Die Expertenrunde benannte Chancen und Risiken.
Die möglichen Risiken und Gefahren:
Die möglichen Chancen:
Der KI Bundesverband forderte in der Anhörung einen „chancenorientierten Blick“ auf die Technologie und sprach sich mit Blick auf mögliche Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Ländern gegen zu viel Regulierung aus. Der Chaos Computer Club plädierte für ein Verbot des verdeckten Einsatzes von Sprachrobotern. Es müsse deutlich gekennzeichnet sein, wenn diese zum Einsatz kommen. Wirtschaftsinformatikerin Weßels warb dringend für eine „KI-Qualifizierungsoffensive für Lehrende“.
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