Die Bayrischen Staatsforsten bewirtschaften mit über 800.000 Hektar ein Drittel der Waldfläche Bayerns.
Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten, das 2.700 Mitarbeiter beschäftigt, wurde 2005 als Anstalt öffentlichen Rechts gegründet und bewirtschaftet mit über 800.000 Hektar ein Drittel der Waldfläche Bayerns. Der Forstbetrieb erntet auf diesem Areal pro Jahr rund fünf Millionen Kubikmeter Holz.
Das Regensburger Unternehmen hat Ende 2014 den Produktivbetrieb seiner aktuell 21 SAP-Systeme freigegeben – nach einer Vorbereitungsphase von nur drei Monaten. Damit greifen rund 1.400 Anwender auf das neue, vom Dienstleister Arvato Systems betreute SAP-System zu, das alle wesentlichen Geschäftsprozesse von der Warenwirtschaft bis zur Transportlogistik abbildet. Darüber hinaus wurde auch eine durch den Forstbetrieb selbst entwickelte forstfachliche Applikationslandschaft übernommen.
Dabei gelang der Umzug (Transition) der fünf bisherigen SAP-Landschaften auf die von Arvato bereitgestellte neue IT-Plattform. Dieser Projektabschnitt beinhaltete – je nach SAP-Systemlandschaft – neben dem Plattformwechsel auch die Unicodekonvertierung sowie einen SAP-Releasewechsel.
Nach der erfolgreichen Implementierung der hochverfügbaren Systemlandschaft sollen die SAP-Systeme für mehrere Jahre von Arvato Systems betrieben werden. Der IT-Dienstleister übernimmt in diesem Zeitraum vom Standort Leipzig aus die SAP-Basisbetreuung sowie die Administration aller Hard- und Softwarekomponenten. Die Gesamtlandschaft befindet sich dabei in zwei Rechenzentren des Forstunternehmens am Standort in München.
Bildquelle: Thinkstock/iStock