Cosynus installiert Backend-Communication-Server bei Sensorspezialist

Faxlösung weiterhin im Fokus

Neben der Hauptinstallation in Mannheim als zentralem Faxserver für Europa, fungiert bei Pepperl+Fuchs nun ein Backend-Communication-Server (BCS) in Berlin, installiert von Cosynus, als Fall-Back-Lösung.

Gebäude, Bildquelle: Pepperl+Fuchs

Pepperl+Fuchs wurde 1945 in Mannheim gegründet.

Für Pepperl+Fuchs gehört das Fax zur täglichen Kundenkommunikation – Angebote und Rechnungen werden von Kunden hauptsächlich über diesen Weg akzeptiert. So stellte sich für die IT-Abteilung nicht die Frage nach dem ob, sondern nach der bestmöglichen Lösung, um das Fax auch weiterhin als Kommunikationsmittel in den Geschäftsalltag zu integrieren.

Die Umstellung auf IP-Telefonie im Jahr 2011 war der Start für eine umfassende Aktualisierung der IT-Infrastruktur, bei der auch die alte Faxlösung auf den neuesten Stand gebracht werden sollte. Das Konzept sollte neben dem Versand einfacher Dokumente per Fax auch das Faxen direkt aus der Warenwirtschaft ermöglichen und den Empfang an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter einfacher gestalten. Zudem musste der Lösungsvorschlag die internationale Aufstellung des Unternehmens berücksichtigen. Beispielsweise mussten fest definierte Versandzeiträume in unterschiedlichen Zeitzonen eingeplant werden, gleichzeitig aber ein priorisierter Versand außerhalb der vorgegebenen Zeitspannen gewährleistet sein. Angesichts des Faxaufkommens von 15.000 Faxen pro Monat kommt dem Zeitpunkt des Versandes aus Kostengründen  eine wichtige Bedeutung zu.

Gemeinsam mit Cosynus, einem Unified-Communications-Spezialist aus Darmstadt, wurde 2012 ein mehrstufiges Konzept, welches die Installation eines Backend-Communication-Servers (BCS) vorsah, erarbeitet. Neben der Hauptinstallation in Mannheim als zentralem Faxserver für Europa, fungiert nun ein BCS in Berlin als Fall-Back-Lösung. Mit der zusätzlichen Installation in Singapur werden unterschiedliche Zeitzonen berücksichtigt und die Faxkommunikation im asiatischen Raum gewährleistet. Da das Fax für den Unternehmenserfolg von Pepperl+Fuchs von Bedeutung ist, sah der Lösungsvorschlag zudem vor, die alte Lösung basierend auf David von Tobit Software nach der Inbetriebnahme des BCS nicht sofort zu deinstallieren. In dieser Stufe sollte der neue Server zunächst als redundante Lösung auf einer virtuellen Maschine in Betrieb genommen werden, um bei unvorhergesehenen Problemen auf die alte Lösung zurückfallen zu können. Nach erfolgreicher Startphase wurde die bisher eingesetzte Software dann im August 2013 abgeschaltet.

Heute profitieren 400 Mitarbeiter von der Möglichkeit, den Microsoft Exchange Server um die Kommunikationsmedien Fax, Voice- und SMS-Nachricht zu erweitern.

 

Über Pepperl+Fuchs
Das Unternehmen hat sich seit der ­Gründung 1945 in Mannheim auf die Entwicklung und Herstellung von elektronischen Sensoren und Kom­ponenten für den Automatisierungsmarkt spezialisiert. 5.400 Mitarbeiter ­erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013 einen konsolidierten Umsatz von 500 Mio. Euro.
Im Internet: www.pepperl-fuchs.de

 

Bildquelle: Pepperl+Fuchs

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